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"Plug and Play": Starker Impuls für Oberösterreich als KI-Industriestanort

WKOÖ treibt KI-Transformation mit Leitprojekten voran

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 11.09.2026

Die Wirtschaftskammer Oberösterreich begrüßt die Partnerschaft der Johannes Kepler Universität Linz mit dem internationalen Innovationsnetzwerk Plug and Play ausdrücklich. Am JKU-Campus entsteht damit ein neues Exzellenzzentrum mit Schwerpunkt auf „Physical and Industrial AI“, das auch das oö. Transferzentrum für Industrial AI, den Hub4000, gut ergänzt.
 
„Für einen Industriestandort wie Oberösterreich ist Künstliche Intelligenz eine enorme Chance. Sie kann zum entscheidenden Hebel werden, um Produktivität zu steigern, Innovationen zu beschleunigen und damit unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken“, sagt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.
 
Aus Sicht der WKOÖ kommt es nun vor allem darauf an, aus den technologischen Möglichkeiten konkrete Anwendungen und zusätzliche Wertschöpfung am Standort zu entwickeln. Oberösterreich verfügt dafür mit seiner starken industriellen Basis, seinen innovativen Unternehmen sowie einer leistungsfähigen Forschungs- und Hochschullandschaft über hervorragende Voraussetzungen.
 
WKOÖ treibt KI-Transformation bereits konkret voran
Die WKOÖ setzt deshalb bereits seit längerem darauf, die KI-Transformation der oberösterreichischen Wirtschaft nicht nur zu begleiten, sondern mit konkreten Leitprojekten aktiv voranzutreiben. Ein Beispiel dafür ist HUM-MATIQ, das seit Anfang September läuft. Ziel ist es, humanoide Roboter für Intralogistik, Materialhandling und optische Inspektion zu schaffen, die – im Gegensatz zu aktuellen Lösungen – auch schwere Stücke heben können.
 
„Genau solche Projekte brauchen wir jetzt: Wissenschaftliche Kompetenz, internationale Innovationsnetzwerke und die Erfahrung unserer Unternehmen müssen zusammenkommen. Unser Anspruch muss sein, bei Industrial AI nicht nur Technologien zu beobachten, sondern sie in Oberösterreich möglichst früh industriell einzusetzen, daraus neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und Wertschöpfung am Standort zu schaffen“, betont Hummer.

KI-Leitprojekte

Auszeichnung für JKU
Besonders erfreulich sei, dass es gelungen ist, das neue Zentrum unmittelbar am Campus der JKU zu verankern. „Ich gratuliere der Johannes Kepler Universität und insbesondere Rektor Stefan Koch dazu, diese Partnerschaft an den Standort der JKU geholt zu haben. Damit wird die Universität als Drehscheibe zwischen Forschung, Technologieentwicklung und industrieller Anwendung weiter gestärkt“, so Hummer.