Zum Inhalt springen
Science Park der JKU Linz
© Hertha Hurnaus

Quantenstudium an der JKU: Standort Oberösterreich darf keine Chancen verspielen

Wirtschaftskammer OÖ fordert rasche Klärung der Finanzierung, um Vorreiterrolle in Zukunftstechnologien zu sichern

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 16.06.2026

Die Entscheidung der Johannes Kepler Universität Linz, das geplante Bachelorstudium für Quantenwissenschaften aufgrund budgetärer Engpässe vorerst nicht zu starten, ist aus Sicht der Wirtschaftskammer Oberösterreich ein bedenkliches Signal. Oberösterreich hat sich als das Wirtschafts- und Industriebundesland Nr. 1 der Republik positioniert und setzt konsequent auf Innovation, Forschung und Technologieentwicklung. Gerade in Schlüsselbereichen wie der Quantenwissenschaft, die weltweit als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien gilt, darf der Standort nicht den Rückwärtsgang einlegen.

Die Chance, mit einem solchen Zukunftsstudium eine internationale Vorreiterrolle einzunehmen und den Standort Oberösterreich ähnlich wie bereits im Bereich der Künstlichen Intelligenz weiter zu profilieren, ist zu wertvoll, um sie aufgrund kurzfristiger finanzieller Unsicherheiten zu verpassen. Die Wirtschaftskammer Oberösterreich steht fest hinter den Plänen der JKU und fordert, dass an der Vision eines exzellenten Quantenstudiums festgehalten wird.

Es gilt nun eine Lösung zu finden, die die notwendigen Ressourcen für Lehr- und Personalaufwand sichert. Nur so kann gewährleistet werden, dass Oberösterreich auch in Zukunft als Kompetenzzentrum für Hochtechnologie und Forschung wahrgenommen wird und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen langfristig gesichert bleibt.