Zum Inhalt springen
RH-Bericht Symbolbild
© WKOÖ

Rechnungshofprüfung bestätigt Organisations-entwicklung der Wirtschaftskammer OÖ

Bundesrechnungshof prüfte die Wirtschaftskammern Österreich, Steiermark, Wien, Salzburg und Oberösterreich

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 07.07.2026

Fünf Monate lang hat der Rechnungshof die Wirtschaftskammer Österreich sowie die Landeskammern Oberösterreich, Salzburg, Wien und die Steiermark geprüft. Das nun vorliegende Ergebnis für die Wirtschaftskammer OÖ bestätigt den oberösterreichischen Weg und stimmt in wesentlichen Bereichen mit dem Anfang Juni im Wirtschaftsparlament beschlossenen Entwicklungskurs überein. 
 
Zentraler Inhalt sind Entlastungen für die Mitglieder: „Die Kammerumlage 2 sinkt bis 2029 um weitere 20 Prozent“, erklärt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer. „Die Wirtschaftskammer OÖ war mit dem österreichweit niedrigsten Beitragssatz schon bisher Kostenführer unter den Landeskammern und setzt diesen Kurs fort.“ Gegenfinanziert werden die Beitragssenkungen mit Einsparungen in der Organisation, unter anderem durch Hebung von Produktivitätspotenzialen, länderübergreifende Kooperationen sowie Personalabbau im Wege des natürlichen Abgangs. 
 
Die Empfehlungen des Rechnungshofs decken sich in wichtigen Bereichen mit der laufenden Organisationsentwicklung – etwa der Vereinfachung der Organisationsstruktur, den Funktionsentschädigungen und der Fortentwicklung des Systems der jährlichen Gehaltsanpassungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese liegen in der Hauptverantwortung der Bundeskammer. Dort wird sich die Wirtschaftskammer OÖ dafür einsetzen, die Empfehlungen des Rechnungshofs in bundesweit einheitliche Regelungen einfließen zu lassen. 
 
Österreichweite Koordination
 
Die Koordination zwischen Bundes- und Länderkammern und die Forcierung länderübergreifender Kompetenz-Center zur Reduktion von Doppelgleisigkeiten finden sich ebenfalls im Entwicklungskonzept der Wirtschaftskammer OÖ. „Wir sind Initiator mehrerer österreichweiter Arbeitsgruppen, in denen, aufbauend auf dem Entwicklungskonzept, länderübergreifende Kooperationen in den Bereichen der Interessenvertretung, des Services sowie der Mitgliederinformation entwickelt werden“, berichtet WKOÖ-Direktor Gerald Silberhumer.
 
Empfehlungen, umfassender zu dokumentieren
 
Für die Wirtschaftskammer OÖ sprach der Rechnungshof Empfehlungen im Hinblick auf die Protokollierung und Dokumentation von Beschlüssen aus. Diese Empfehlungen werden aufgegriffen und umgesetzt, wobei der Rechnungshof an der Gebarung der Wirtschaftskammer OÖ keinerlei Unrechtmäßigkeiten feststellte. 
 
„Die Wirtschaftskammer OÖ wird ihren Weg konsequent fortsetzen, um die Innovations- und Entwicklungsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft wirksam begleiten zu können“, resümiert WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer.

Bericht des Rechnungshofs und Stellungnahme der WKOÖ