Resch&Frisch mit regionaler Stärke weiter auf Erfolgskurs
Die Bäckerei Resch&Frisch mit Sitz in Gunskirchen und den zwei Produktionsstandorten Wels und Gunskirchen blickt auf ein leicht wachsendes Geschäftsjahr 2025 zurück.
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Das Familienunternehmen erzielte einen Umsatz von 155 Mio. Euro und legte gegenüber dem Vorjahr um vier Prozent zu. Die Zahl der Mitarbeiter blieb mit rund 1300 stabil. Wachstumstreiber waren laut Georg Resch, Eigentümer und CEO, eine klare Vertriebsstrategie, die enge Bindung an die Kunden, regional abgesicherte Rohstoffe über Vertragsanbau sowie die neue Produktlinie „VON RESCH“. Parallel dazu investierte Resch&Frisch in den Ausbau der Fertigungskapazitäten für die Premium-Manufaktur in Gunskirchen und in neue Verpackungslösungen. Resch&Frisch ist in drei Geschäftsbereichen tätig: Im Gastrobereich, mit dem Heimzustellservice „Back‘s Zuhause“, sowie im Filialgeschäft mit 22 Bäckerei Cafés in Oberösterreich und Salzburg.
„Wir sehen, dass sich Stabilität heute nicht zufällig ergibt. Sie entsteht dort, wo Qualität konsequent gelebt wird, wo Kundennähe nicht nur ein Schlagwort ist und wo regionale Partnerschaften echte wirtschaftliche Substanz schaffen“, sagt Resch. Zur positiven Entwicklung beigetragen haben 2025 nicht nur Investitionen in Produktion und Prozesse, sondern auch organisatorische Vereinfachungen.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor liegt auch im Vertragsanbau. Gerade beim wichtigsten Rohstoff Mehl, der mit rund 70 Prozent Anteil am Gesamtrohstoffverbrauch mit Abstand die größte Bedeutung hat, setzt Resch&Frisch auf langfristige Partnerschaften und regionale Herkunft. Weizen, Roggen und Dinkel stammen aus dem Vertragsanbau mit mehr als 200 Landwirtinnen und Landwirten, dazu kommen Saaten und Gewürze. Allein 2025 wurden 10.000 Tonnen Mehl aus Österreich verarbeitet. Das sichert nicht nur Qualität und Transparenz, sondern verkürzt auch Transportwege und stärkt zugleich die heimische Landwirtschaft und Wirtschaft.
„VON RESCH“ stärkt das Premiumprofil
Mit „VON RESCH“ zeigt Resch&Frisch, wie sich handwerkliche Qualität in ein zeitgemäßes Premiumangebot übersetzen lässt. Seit der Einführung im November 2025 hat diese Produktlinie die Umsatzerwartungen weit übertroffen und erzielte beim „Österreichischen Brotwettbewerb“ mit acht „VON RESCH“ eingereichten Produkten fünf Mal Gold und drei Mal Silber. „Damit zeigt sich, dass Premium-Backwaren auch in einem preissensiblen Markt bestehen können“, so Resch. Zugleich entwickelt Resch&Frisch sein Sortiment mit Superfood- und Spezialprodukten gezielt weiter. So kommt im Proteinweckerl österreichisches Sojaschrot zum Einsatz und macht den ernährungsphysiologischen Mehrwert des Superfood-Sortiments greifbar. Parallel dazu baut Resch&Frisch seinen Glutenfrei-Schwerpunkt mit Neuprodukten wie süßem Plunder und einem glutenfreien Croissant aus. In Österreich, vor allem aber auch in Deutschland, stößt dieses Angebot laut Resch auf starkes Interesse.
Kundennähe als Erfolgsrezept
Ein weiteres Differenzierungsmerkmal ist die Vertriebsstruktur. Resch&Frisch stützt sich auf die Gastronomie und Hotellerie, den Direktvertrieb Back’s zuhause und die Liebesbrot Bäckereien und Cafés. Diese drei Standbeine sorgen für unmittelbares Feedback aus dem Markt, kurze Reaktionszeiten und eine breite Aufstellung über mehrere Absatzkanäle hinweg.
Für die weitere Marktentwicklung zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Im B2B-Geschäft rechnet Resch&Frisch mit einer starken Sommer- und Herbstsaison in Gastronomie und Hotellerie in Österreich und Deutschland. Im B2C-Bereich wächst die Fangemeinde weiter, weil Haushalte die Vorteile der Zustellung, Produktqualität und einfache Zubereitung schätzen. Im Filialgeschäft liegt der Fokus auf frequenzstarken Standorten und Café-Konzepten, insbesondere das Frühstück entwickelt sich dynamisch.