Grundnahrungsmittel: Regeln zur Umsatzsteuer-Senkung sind Zumutung für Betriebe
WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer kritisiert praxisfremde Vorgaben
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In wenigen Tagen, am 1. Juli, tritt die Senkung der Umsatzsteuer auf ausgewählte Grundnahrungsmittel in Kraft. Was den Konsumenten kaum Entlastung bringt und stattdessen das Budget belastet, ist in der praktischen Ausgestaltung noch dazu eine Zumutung für die betroffenen Betriebe. „Besonders Nahversorger wie Lebensmittelhändler, Bäcker und Gastronomiebetriebe stehen vor zahlreichen offenen Fragen zur konkreten Umsetzung. Denn die gesetzlichen Regelungen sind vor allem eines: praxisfremd“, ärgert sich WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer über fehlende Klarheit.
Bürokratie und Unsicherheit
Zum bürokratischen und finanziellen Aufwand, beispielsweise für die Umstellung der Kassensysteme, kommt die Unsicherheit darüber, wie einzelne Produkte steuerlich behandelt werden. Klare Regeln fehlen, was im Nachhinein bei Betriebsprüfungen zum teuren Problemen werden kann.
„Der Finanzminister muss rasch für verständliche und vor allem verbindliche Umsetzungsrichtlinien sorgen, die den betroffenen Betrieben Sicherheit geben“, fordert Doris Hummer.