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Von links: Geschäftsführer Energiesparverband OÖ Gerhard Dell, Daniel Gigerl,  Stefanie Gigerl-Klotzner, Christian Klotzner, Christian Klotzner, Vize-Bürgermeisterin Merima Zukan, Andreas Klotzner, Iris Klotzner, Gregor Klotzner und Lukas Klotzner.
© VALETTA

Valetta: Sieben-Millionen-Invest in Linzer Produktionsstätte

Die Kernsanierung und ein Zubau sollen rund 10.000 Quadratmeter bringen. Geschäftlich setzt man auf den verpflichtenden Sonnenschutz durch die OIB-Richtlinie.

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Aktualisiert am 21.07.2026

Die Valetta Sonnenschutztechnik GmbH mit Sitz in der Salzburger Straße in Linz erweitert und revitalisiert ihre Produktionshalle. Mit einem Invest von sieben Mio. Euro und rund 10.000 Quadratmetern neuer und revitalisierter Fläche entsteht bis 2027 eine zeitgemäße Fertigungsstätte, die das Unternehmen langfristig wettbewerbsfähig halten soll. Die Wertschöpfung bleibt konsequent in Österreich. 

Hochwertiger Sonnenschutz in Form von Raffstores, Rollläden, Markisen, Insektenschutz, Jalousien, Rollos und Beschattungen. Für all diese Produkte steht Valetta seit über 65 Jahren. Das Unternehmen wurde 1960 gegründet und wird von den Brüdern Andreas und Christian Klotzner geführt. Deren Kinder sind als dritte Klotzner-Generation bereits im Betrieb engagiert. Damit rücken auch Digitalisierung, automatisierte Produktionsprozesse und digitale Vertriebswerkzeuge stärker in den Mittelpunkt. 

Mit rund 210 Mitarbeitern werden jährlich rund 220.000 Einheiten entwickelt, gestaltet, produziert und vertrieben. Der Jahresumsatz liegt bei rund 37 Mio. Euro, Valetta ein relevanter industrieller Arbeitgeber in der Region. Die Produkte finden sich an Privathäusern ebenso wie an Gewerbe- oder öffentlichen Gebäuden.  „Die Corona-Zeit hat für einen massiven Ansturm auf unsere Produkte gesorgt, auch in den Jahren zuvor haben wir jährlich ein großes Umsatzplus verzeichnet." Dass das aktuell nicht so ist, liegt vor allem an der Flaute in der privaten Bautätigkeit und an den stark gestiegenen Kosten für Arbeitskräfte und Material. „Wir haben aber keine Umsatzrückgänge, sondern eine Seitwärtsbewegung", so Klotzner.

Dass die Umsätze schon bald wieder steigen könnten, liegt nicht zuletzt an den OIB-Richtlinien, deren Beschluss auch im Landtag von Oberösterreich noch aussteht. Sie besagen, dass künftig alle Neubauten „sommertauglich" sein müssen, ein Tribut an den nicht mehr zu leugnenden Klimawandel. Auch im Bereich ZIP-Systeme, textile Sonnenschutzelemente, die extrem windstabil gestaltet sind sowie Insektenschutz, verzeichnet Valetta ein deutliches Nachfrage-Plus. Mit dem Millionen-Invest will man auch ein klares Bekenntnis zum Standort Linz und zu Oberösterreich als Industriestandort abgeben. „Damit wollen wir auch unsere Arbeitsplätze langfristig sichern", so Christian Klotzner. 

Während der Umbauphase wird in der Halle weiter produziert, präzise geplant und ohne Beeinträchtigung von Lieferzeiten und Qualität. Aufs Dach kommt eine Photovoltaik-Anlage, die Halle wird wärmegedämmt und Tageslicht optimal genutzt. Zum Spatenstich gratulierten WKOÖ-Vizepräsident Leo Jindrak und WKO-Vizepräsidentin Angelika Sery-Froschauer. Die Planung und alle Gewerke wurden regional vergeben.