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Markus Roth
© Daniela Köppl

Hohe Wertschöpfung macht IT zur Schlüsselindustrie

IT-Branche erwirtschaftet in Oberösterreich 7 Prozent der Landesbruttowertschöpfung.

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Aktualisiert am 01.07.2026

Die IT-Branche ist ein zentraler Wertschöpfungsmotor, denn jeder elfte Euro in Österreich wird durch IT erwirtschaftet. Das zeigt eine neue Branchenstudie von Economica im Auftrag des Fachverbands UBIT (Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie) der WKÖ und des Verbands Österreichischer Software Innovationen (VÖSI). 
 
40 Mrd. Bruttowertschöpfung
Die Studie zeigt, dass der IT-Sektor mit 40,5 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung eine Schlüsselindustrie in der heimischen Wirtschaft darstellt. 13 Prozent dieser bundesweiten Wertschöpfung kommen aus der oberösterreichischen IT-Branche. Der Anteil des IT-Sektors an der oberösterreichischen Landes-Bruttowertschöpfung beträgt 7 Prozent. Rund 5 Prozent aller Beschäftigten in Oberösterreich sind im IT-Sektor tätig. 
 
Der IT-Sektor gehört mittlerweile zu den größten Wirtschaftsbereichen des Landes. Jeder elfte Euro wird österreichweit durch die IT erwirtschaftet. Damit übertrifft die Wertschöpfung der IT bereits jene der Energieversorgung und liegt nahezu doppelt so hoch wie jene der Baubranche. Die Beschäftigung ist in den vergangenen sieben Jahren um 38 Prozent gestiegen, die Wertschöpfung seit 2019 um 54 Prozent gewachsen. Darüber hinaus generiert die Branche österreichweit 14,7 Mrd. Euro an Steuern und Abgaben. 
 
Aktive Standortpolitik
„Diese Zahlen zeigen, dass die IT-Branche ein zentraler Pfeiler unserer wirtschaftlichen Zukunft ist. Gleichzeitig sind sie als Auftrag zu verstehen. Oberösterreich braucht eine aktive Standortpolitik, die digitale Souveränität stärkt, Fachkräfte sichert und Innovation beschleunigt. Die IT-Branche ist entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes. Digitale Souveränität darf kein Luxus sein, sie ist vielmehr eine Voraussetzung für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich“, so UBIT-Obmann Markus Roth.