Wiener Städtische weiter auf Erfolgskurs
Der Versicherer Wiener Städtische kann ein Prämienwachstum über alle Sparten verzeichnen und schafft Lehrstellen und Arbeitsplätze, auch für Ältere.
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Ihr Wachstum setzt die Wiener Städtische Versicherung auch in Oberösterreich im ersten Quartal des laufenden Jahres fort. Wie Landesdirektor Klaus Riener (im Bild) betont, verzeichnet die Versicherung ein Prämienwachstum über sämtliche Sparten, besonders gut fällt es in den Sparten Gesundheitsvorsorge und Schaden-/ Unfallversicherung aus. In der Krankenversicherung steigen die Prämieneinnahmen auf 20 Mio. Euro und damit um sieben Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2025. In der Schaden-/Unfallversicherung lässt sich ein Anstieg auf 95,2 Mio. Euro berichten, was sechs Prozent plus entspricht. Die Lebensversicherung zeigt mit einem Volumen von 51,3 Mio. Euro ebenfalls eine positive Entwicklung mit einer Steigerung um 2,7 Prozent.
Die Prämieneinnahmen in den ersten drei Monaten belaufen sich auf 166,5 Mio. Euro. „Wir können mit unserem Jahresauftakt sehr zufrieden sein, auch wenn die Rahmenbedingungen noch immer fordernd sind", so Riener. „Unser Wachstumskurs bleibt stabil und wird von einer starken Entwicklung in allen Bereichen getragen." Gerade im Gesundheitsbereich setzt zunehmend ein Umdenken ein, die Kritik wächst, obwohl ein großer Teil der Österreicher grundsätzlich dem Gesundheitssystem positiv gegenübersteht. 45 Prozent nehmen eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung wahr und wollen mit privater Krankenzusatzversicherung gegensteuern. „Schon jeder Dritte hat eine private Krankenzusatzversicherung", erklärt Riener.
Im Bereich private Altersversorgung sei das Vertrauen in das staatliche Pensionssystem schwindend. Riener: „Die Nachfrage hat vor allem bei hybriden und fondsgebundenen Lebensversicherungen weiter zugenommen." Das Vorsorgebewusstsein in der Bevölkerung steigt, die staatliche Pension allein reicht im Bewusstsein der meisten Oberösterreicher nicht mehr aus, um sich den gewünschten Lebensstandard im Alter zu erhalten. „Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Bevölkerung noch weiter für das Thema zu sensibilisieren", sagt Riener.
Pro Tag 1,7 Mio. Euro ausgezahlt
Sicher ist auch: Sprichwörtlich wird der Wind, der den Versicherern ins Gesicht bläst, rauer. Und Starkregen und Hagel werden mehr. „Alleine in den drei ersten Monaten des laufenden Jahres haben wir einen spürbaren Anstieg der Leistungen für Naturkatastrophen verzeichnet, hier vor allem aufgrund von Sturm und Schneedruck. Die Starkregen-Ereignisse der vergangenen Tage sind da noch nicht einmal berücksichtigt. Die Wetterereignisse werden extremer, das schmälert den Gewinn der Versicherer erheblich", so Riener. Rund 107 Mio. Euro an Leistungen wurden im ersten Quartal 2026 an die Kunden der Wiener Städtischen in Oberösterreich ausbezahlt, pro Tag sind das 1,7 Mio. Euro. Auch in der Kfz-Versicherung sowie in der Gesundheitsvorsorge blieben die Auszahlungen an die Kunden hoch. Nicht nur, weil die Kosten gestiegen sind, sondern auch weil mehr Leistungen von den Kunden in Anspruch genommen werden.
In Oberösterreich sind aktuell 329 Mitarbeiter in 20 Geschäftsstellen der Wiener Städtischen beschäftigt, 259 davon im Versicherungsvertrieb. 18 Lehrlinge werden ausgebildet. Bis zum Jahresende will die Versicherung 55 Mitarbeiter im Außendienst und zehn zusätzliche Lehrlinge in Oberösterreich einstellen, um die Teams zu verstärken. Vorstand Ralph Müller begrüßt diese Politik und zeigt einen weiteren Aspekt, der als Alleinstellungsmerkmal gelten darf: „Wir beschäftigen österreichweit rund 4000 Mitarbeiter, davon sind gut 1300 über 50 Jahre alt. Bei entsprechender Qualifikation stellen wir in dieser Altersgruppe auch gerne neu ein."
Wiener Städtische Versicherung