Wirtschaftsempfang der WKO Linz-Stadt
Gespräche über Megatrends und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Linz
Lesedauer: 3 Minuten
Im Mittelpunkt des Wirtschaftsempfangs unter dem Motto „Linz denkt Zukunft“ standen die Auswirkungen zentraler Megatrends für den Wirtschaftsstandort Linz, aktuelle Herausforderungen der Betriebe sowie das Thema Künstliche Intelligenz. Rund 350 Unternehmerinnen und Unternehmer waren der Einladung der WKO Linz-Stadt gefolgt. Unter den Gästen befanden sich auch zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik sowie Vertreter von Standortpartnern wie AMS, Linzer CityRing und Polizei.
Eröffnungstalk zu Rahmenbedingungen und Anliegen der Betriebe
Den Auftakt bildete ein Eröffnungstalk mit WKO Linz-Stadt-Obmann Klaus Schobesberger, WKOÖ-Vizepräsidentin Lisa Sigl, Sparkasse OÖ-Vorstandsdirektor Manuel Molnar und WKO Linz-Stadt-Leiter Peter Polgar. Diskutiert wurden attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmertum, konkrete Anliegen der Betriebe sowie notwendige Weichenstellungen für einen zukunftsfähigen Wirtschaftsstandort.
Keynotes zu globalem Wandel und künstlicher Intelligenz
Anschließend richteten zwei Keynotes den Blick in die Zukunft: Johann Lefenda, der Leiter der Abteilung Trends und Innovation des Landes OÖ, beleuchtete unter dem Titel „Die Welt im Wandel – neue Denkmodelle für die Zukunft“ die großen Umbrüche unserer Zeit. Die deutsche Journalistin und Autorin Anitra Eggler stellte mit ihrer Keynote „KI unzensiert – Mensch. Maschine. Machtfragen.“ Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz in den Mittelpunkt.
Was die Wirtschaft jetzt braucht
„Linz hat eine starke unternehmerische Basis. Entscheidend ist, dass wir unseren Betrieben auch künftig genügend Freiraum geben, damit sie investieren, Arbeitsplätze schaffen und neue Ideen umsetzen können. Linz muss ein Standort bleiben, an dem Unternehmertum möglich und erwünscht ist“, betont Klaus Schobesberger, Obmann der WKO Linz-Stadt.
„Mit der beschlossenen Senkung der Lohnnebenkosten um einen Prozentpunkt wird eine langjährige Kernforderung der Wirtschaftskammer umgesetzt. Das bringt unseren Betrieben eine Entlastung von rund zwei Milliarden Euro jährlich. Das zeigt: Konsequente Interessenvertretung wirkt. Gleichzeitig bleibt noch viel zu tun. Unsere Unternehmen brauchen weniger Komplexität, schnellere Entscheidungen und mehr Planungssicherheit, damit wieder mehr Energie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Investitionen und neue Ideen bleibt“, so WKOÖ-Vizepräsidentin Lisa Sigl.
„Eine lebenswerte und eine wirtschaftlich starke Stadt sind kein Widerspruch. Bei allen Veränderungen müssen wir darauf achten, dass Wachstum, Erreichbarkeit, Zufahrt und Belieferung für unsere Betriebe weiterhin funktionieren“, hob Peter Polgar, Leiter der WKO Linz-Stadt, hervor und rückte damit die zunehmend vielfältigen Anforderungen an den knapper werdenden städtischen Raum in den Fokus.
Auch dieses Jahr bot der Wirtschaftsempfang viel Raum für persönlichen Austausch, neue Kontakte und die Vernetzung der Linzer Unternehmerinnen und Unternehmer.
am Bild v. l.: CSO Sparkasse OÖ Manuel Molnar, WKOÖ-Vizepräsidentin Lisa Sigl, Bezirksstellenobmann Klaus Schobesberger, Journalistin Anitra Eggler, WKOÖ-Vizepräsident Leo Jindrak, LAbg. Michael Nell, Stadträtin Doris Lang-Mayerhofer, Leiter der Abteilung Trends und Innovation des Landes OÖ Johann Lefenda und Bezirksstellenleiter Peter Polgar.
Fotogalerie Handout Anitra Eggler