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Nach Kroatien reisen

Die österreichischen Wirtschaftsdelegierten kennen nicht nur die lokale Wirtschaft: Sie sind auch Ihre persönlichen Reiseführerinnen und Reiseführer

Reiseinformationen

Damit Sie sicher ankommen und nicht vor verschlossenen Türen stehen, geben Ihnen unsere Wirtschaftsdelegierten einen Überblick über die wichtigsten Informationen zu An- und Abreise, Feiertagen und Geschäftszeiten sowie Sicherheitshinweisen. So kann auf Ihrer Geschäftsreise nichts mehr schiefgehen.

Reiseinformationen finden Sie darüber hinaus im Länderreport Kroatien.

Einreise 

Kroatien ist noch nicht Teil des Schengen-Raums. Daher kommt es an den Grenzübergängen zu anderen EU-Staaten zu Personengrenzkontrollen. Wir empfehlen österreichischen Staatsangehörigen, stets mit Reisepass (maximal fünf Jahre abgelaufen) zu reisen. Alternativ kann man mit einem für die gesamte Reisedauer gültigen Personalausweis einreisen.

Reisende sollten entweder Kroatische Kuna oder Euro-Münzen, bzw. eine Bankomat- oder Kreditkarte mit sich führen.

Es gibt in Kroatien ein gutes mautpflichtiges Autobahn– und Schnellstraßennetz. Entlang der Küste Kroatiens mit seinen mehr als 1.000 vorgelagerten Inseln finden sich eine stetig wachsende Zahl von Marinas (über 50) und Häfen. Der bedeutendste Übersee-Umschlagplatz für Süd-Mittel- und Südosteuropa ist der Seehafen Rijeka mit Terminals für Mineralöl, Stückgut, Sperrgut und Container, sowie einen Passagierterminal für Fährverkehr besitzt. Weitere internationale Passagier- und Frachtseehäfen befinden sich in Zadar, Sibenik, Split, Ploce und Dubrovnik. 

Kroatien verfügt über insgesamt vier Binnenhäfen, die an der Donau (Hafen Vukovar) und ihren Nebenflüssen Drau (Hafen Osijek) und Sava (Sisak und Slavonski Brod) liegen. Der bedeutendste Donauhafen ist Vukovar und befindet sich im Osten Kroatiens. 

Seit dem EU-Beitritt am 1.7.2013 ist Kroatien Teil des EU-Binnenmarktes. Die EU hat mit allen CEFTA-Mitgliedsländern, außer Bosnien und Herzegowina, zusätzliche Protokolle über eine Erhöhung der zollfreien bzw. zollbegünstigten Ausfuhrkontingente ausverhandelt. Erkundigen Sie sich beim AußenwirtschaftsCenter Zagreb zur Protokollratifizierung mit Bosnien und Herzegowina. 

Feiertage und Geschäftszeiten 

Feiertage 2019

01.01. Neujahrstag
06.01. Heilige drei Könige 
21.04. Ostersonntag
22.04. Ostermontag

01.05. Tag der Arbeit
20.06. Fronleichnam 
22.06. Tag des Aufstandes gegen den Faschismus
25.06. Staatsfeiertag/Tag der Eigenstaatlichkeit
05.08. Nationaler Sieg- und Dankesfeiertag

15.08. Mariä Himmelfahrt
08.10. Staatsfeiertag/Tag der Unabhängigkeit
01.11. Allerheiligen
25.12. Weihnachten
26.12. Stephanitag

Geschäftszeiten

Geschäfte: Montag bis Samstag von 8.00 bis 19.00 oder 20.00 Uhr, Sonntag von 8.00 bis 14.00 oder 15.00 Uhr.
In den wichtigsten Einkaufszentren in Zagreb sind die Geschäfte von Montag bis Sonntag 8.00 bis 21.00 Uhr geöffnet.
Banken: Die meisten Banken haben ab 8.30 durchgehend bis abends (tlw. bis 20 Uhr) und auch Samstag vormittags geöffnet.
Bürozeiten bei Behörden und Firmen: 8.00 bis 16.00 Uhr, in manchen Orten auch von 07.00 bis 15.00 Uhr

Sonstige Informationen 

Landes- und Geschäftssprachen sind Kroatisch, Englisch und Deutsch, an der Küste, vor allem in Istrien, auch Italienisch. 

Strom: Wie in Österreich, 220 Volt, vorwiegend Schukostecker 

Trinkgelder wie in Österreich, bei gutem Service bis zu 10 Prozent des Rechnungsbetrages.

Sicherheit

Die Lage in Kroatien kann insgesamt als sicher bezeichnet werden. Insbesondere in Sommermonaten ist in Tourismusgegenden vermehrt mit Diebstählen zu rechnen. Zudem ist die Waldbrandgefahr im Sommer erhöht. In ehemaligen Kriegsgebieten existieren noch immer Minengebiete (informieren Sie sich vorab!).

Notrufnummern in Kroatien

Allgemeiner Notruf: 112
Ambulanz: 194
Feuerwehr: 193
Polizei: 192

Weitere Sicherheitsinformationen zu Kroatien finden Sie auf der Website des Bundesministeriums für Europa, Integration und Äußeres.

Die Wirtschaftskammer Österreich übernimmt keine Gewähr bzw. Haftung für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie gegebenenfalls daraus resultierende Schäden.

Hotels und Restaurants 

Die österreichischen Wirtschaftsdelegierten kennen die lokale Wirtschaft. - In jeder Hinsicht!

Vom Lokal um die Ecke für den Business-Lunch bis hin zum Fünf-Sterne-Restaurant für Ihren Vertragsabschluss: Hier finden Sie Restaurant- und Hoteltipps für jede Gelegenheit.

Restaurant- und Hotelempfehlungen finden Sie darüber hinaus im Länderreport Kroatien.

Restaurants 

Apetit City Restaurant & Bar
Masarykova ul. 18, Zagreb 
T +385 1 4811 077

Vinodol
Ul. Nikole Tesle 10, Zagreb 
T +385 1 4811 427

Pivnica Medvedgrad
Ilica 49, Zagreb
T +385 1 4846 922 

Hotels

Esplanade Zagreb (5 Sterne)
Mihanoviceva 1, Zagreb, 
T +385 1 4566 666 
Westin (5 Sterne)
Krsnjavoga 1, Zagreb 
T +385 1 4892 000 
Arcotel Allegra (4 Sterne) 
Branimirova 29, Zagreb
T +385 1 4696 011 

Dos and Don‘ts 

Damit Sie sich weltweit sicher auf dem Parkett bewegen, hat unser AußenwirtschaftsCenter einige Hinweise zu lokalen Gepflogenheiten im Geschäftsverkehr für Sie vorbereitet.

Verweise auf die engen Verbindungen mit Österreich und die gemeinsame Geschichte hören Kroatinnen und Kroaten immer gerne, da man sich oft am österreichischen Vorbild misst. 

Obwohl Deutsch und Englisch weit verbreitet sind und als Geschäfts- und Korrespondenzsprache breite Verwendung finden, sollte man Grundkenntnisse der kroatischen Sprache besitzen bzw. über eine/n lokale/n Mitarbeiter/in verfügen, wenn man Geschäftsbesuche absolviert. 

Wer seinen Urlaub an der adriatischen Küste verbracht hat, sollte seinem Geschäftspartner über die Schönheiten der kroatischen Küste berichten. Dieses unerschöpfliche Thema ist ein guter Ausgangspunkt für jedes Gespräch und wird fast immer dankbar aufgenommen. Kroaten sind generell sehr stolz auf ihr Land. 

Kroaten schätzen neben kleinen Geschenken und Aufmerksamkeiten vor allem auch Einladungen nach Österreich. 

Politische Diskussionen oder differenzierte Stellungnahmen, insbesondere zum "Vaterländischen Krieg", sollte man vermeiden. 

Kroaten sehen sich nur bedingt als Teil "Südosteuropas". Vergleiche mit Serbien oder Bosnien empfindet man als unangebracht, den Ausdruck "Balkan" sieht man durchwegs als Beleidigung an. Die kroatische Bevölkerung zählt sich zu Mitteleuropa.

Mehr interkulturelles Know-how bietet unser Buch "Dos and Don‘ts", das Sie im Webshop der WKÖ finden.