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In die Vereinigten Staaten exportieren / aus den Vereinigten Staaten importieren

Grenzen engen uns ein: Wir helfen Ihnen dabei, Ihre geschäftlichen Grenzen zu überwinden und im Ausland Erfolg zu haben

Das Exporthandbuch

Warum exportieren? Ganz einfach: Der Markt in Österreich ist begrenzt. Allein der bayrische Markt ist eineinhalb Mal größer als der österreichische. Genauso einfach ist es aber, diese Grenze zu durchbrechen, denn Exportieren ist leichter als man denkt: Die Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftskammer Tirol haben in ihrem ausführlichen Exporthandbuch zusammengefasst, was Sie bei Ihren ersten Schritten über die Grenze beachten sollten. Von A wie Ausfuhrbeschränkungen bis Z wie Zollbestimmungen.

Dazu gibt es Startgeld für Mutige: Die Internationalisierungsoffensive go-international unterstützt Sie auch finanziell bei Ihren Internationalisierungsbestrebungen.

Sie wollen Ihr erstes Mal wagen? Unsere Fachleute aus den Landeskammern helfen Ihnen beim Schritt über die Grenze. Melden Sie sich einfach!

Mit einem Klick in neue Märkte: Das Exporthandbuch der Wirtschaftskammer Tirol

Wir unterstützen bei Export und Import

Damit Ihr geschäftlicher Grenzübertritt kein Sprung ins kalte Wasser wird, beraten wir Sie bei Ihren Export- und Importvorhaben. Und wir wollen, dass Sie möglichst weit springen: Die Internationalisierungsoffensive go-international bietet viele verschiedene Förderprogramme für Markteintritt, Marktbearbeitung und das Bezugsquellengeschäft im Ausland.

Starthilfe für Exporteurinnen und Exporteure

Wer ganz am Anfang steht, den nehmen unsere Fachleute aus den Landeskammern an der Hand und unter die Lupe. Sie prüfen mit Ihnen, ob Sie ausreichend auf Ihr Vorhaben vorbereitet sind, helfen bei der Einschätzung von Aufwand und Erfolgsaussichten und definieren mit Ihnen Zielgruppen und Testmärkte. Am Ende wird aus Ihrer Idee eine Strategie. Die macht dem AußenwirtschaftsCenter, das Ihren ersten Markteintritt begleitet, die Suche nach Partnerinnen und Partnern leicht.

Geben Sie den Kolleginnen und Kollegen in Ihrer Landeskammer Bescheid! Gemeinsam machen wir die ersten Schritte in den Export.

Exportfinanzierung

Nur wer sät, kann auch ernten. Gerade beim Geschäft über die Grenze dürfen Vorlaufkosten und Risiken nicht unterschätzt werden. Hausbanken, Exportfonds, Kontrollbank, AWS und private Exportversicherer haben viele Antworten auf Fragen zu Finanzierung, Absicherung von Exportgeschäften und Direktinvestitionen.

Unsere Expertinnen und Experten suchen mit Ihnen die beste Lösung und geeignete Partner. Melden Sie sich bei uns! 

Exportförderungen

Sie wollen erstmalig exportieren oder einen neuen Exportmarkt erschließen? Sie möchten wissen, welche Fördermöglichkeiten dafür vorgesehen sind? Bei einem Beratungsgespräch evaluieren wir mit Ihnen die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten und schnüren ein maßgeschneidertes Exportförderpaket für Ihr Exportvorhaben.

Wir haben den Überblick über alle Fördermaßnahmen und sorgen dafür, dass Sie sich im Förderdschungel zurechtfinden! 

Auslandsaktivitäten absichern und finanzieren

Risiken kann man selten ausschließen. – Aber man kann sie minimieren: Mit den Exporthaftungen des Bundes und Refinanzierungen über Ihre Hausbank bietet die Österreichische Kontrollbank (OeKB) kräftige Instrumente, die Österreichs Unternehmen und ihre Partner im weltweiten Wettbewerb stärken.

Hier finden Sie die aktuellen Deckungsrichtlinien für Projektgeschäfte, Investitionsgüterlieferungen und Beteiligungen in den Vereinigten Staaten.

Exportabwicklung und Exportdokumente

Unsere Exportprofis

  • beraten Sie bei Zollverfahren,
  • helfen Ihnen bei den Exportdokumenten, die Ihre Exportware begleiten,
  • wissen alles über Ausfuhrbestimmungen und Ausfuhrkontrolle und
  • unterstützen Sie bei der Feststellung des Ursprungs Ihres Exportproduktes.
  • Kurzum: Wir sind Ihre Berater in allen Fragen der Exportabwicklung!

Die Spezialistinnen und Spezialisten in den Landeskammern wissen über Ursprungszeugnisse, Carnet ATA und sonstige für den Export notwendige Dokumente Bescheid und beglaubigen diese auch gerne gleich für Sie.

Importberatung

Man kann sogar von Zuhause aus international tätig sein: Auch andere Märkte haben schöne Produkte und Dienstleistungen. Damit Ihre Lieferungen aus dem Ausland auch reibungslos zu Ihnen finden, haben die Kolleginnen und Kollegen der Wirtschaftskammer Tirol in ihrem ausführlichen Importhandbuch zusammengefasst, was Sie bei der Einfuhr oder Verbringung von Waren nach Österreich beachten müssen.

Sie wollen importieren? Die Spezialistinnen und Spezialisten in den Landeskammern helfen Ihnen dabei, alle Welt nach Österreich zu holen. Melden Sie sich einfach!

Mit einem Klick in neue Märkte: Das Importhandbuch der Wirtschaftskammer Tirol

Bezugsquellen

Wer im Wettbewerb bestehen will, muss ständig sicherstellen, die notwendigen Vorprodukte in der notwendigen Qualität von verlässlichen Lieferantinnen und Lieferanten zu den bestmöglichen Preisen zuzukaufen. Wir identifizieren diese Lieferantinnen und Lieferanten, prüfen deren Bonität und Leistungsfähigkeit, übermitteln Ihre Spezifikationen und holen Angebote ein. Wenn Sie Wert auf Diskretion legen, können Sie sich dabei auch gerne am Anfang hinter uns verstecken. Und dass wir Sie dann auch bei der Abwicklung eines Beschaffungsgeschäftes unterstützen, versteht sich von selbst.

Sie wollen sich eines unserer AußenwirtschaftsCenter als Einkaufsorganisation an Bord holen? Hier gibt es Unterstützung auf den Beschaffungsmärkten dieser Welt.

Marktanalysen

Ein Überblick über die Absatz- und Konkurrenzsituation in einem Zielmarkt gehört ganz oben in den Werkzeugkasten einer Exporteurin und eines Exporteurs. Der Aufstieg zur Aussichtsplattform ist mit uns ein Spaziergang. Jede Warenlieferung über jede Grenze wird weltweit statistisch erfasst. Wir wissen, wie viele Bohrmaschinen Brasilien importiert oder wohin Belgien Babynahrung liefert.

Die Expertinnen und Experten in unserem Servicecenter in Wien werten den Zahlensalat einer riesigen Datenbanken für Sie aus, sagen Ihnen, welche Informationen Sie brauchen, und liefern maßgeschneiderte Warenstromanalysen, die Ihnen helfen, Ihre Nische zu finden.

Zoll- und Importbestimmungen

Importbestimmungen

Für eine Reihe von Produktkategorien gelten in den USA besondere Einfuhrbestimmungen. Einige der regulierten Waren sind z.B.: alkoholische Getränke; landwirtschaftliche Produkte; Waren aus gefährdeten Tier- und Pflanzenarten; Tiere; Lebensmittel und Getränke; Medikamente; medizintechnische Produkte; radioaktive Materialien; Textilien und Bekleidung; Chemikalien; Pestizide; Autos und Boote; Hochfrequenzprodukte; Waffen und Munition; Gold, Silber, Fremdwährung; etc.

Kommerzielle Importlieferungen von registrierten Handelsmarken dürfen nur mit einer Bestätigung des Eigentümers der registrierten Handelsmarke in die USA eingeführt werden. Importe aus gewissen Ländern in die USA sind verboten bzw. unterliegen speziellen Auflagen. Zusätzlich sind auch bestimmte Organisationen und Personen, selbst wenn sie in anderen Ländern beheimatet sind, mit Embargos belegt.

Des Weiteren kann es für den Import gewisser Produkte aus bestimmten Ursprungsländern Quotenregelungen geben. In den USA unterscheidet man zwischen „absolute quota“ (nach Erreichen der erlaubten Einfuhrmenge/Zeitraum dürfen keine Abfertigungen der betroffenen Ware aus den bestimmten Ursprungsländern zum freien Verkehr in den USA mehr stattfinden), und „tariff-rate quotas“ (Eine bestimmte Warenmenge eines spezifischen Produktes darf während einem bestimmten Zeitraum zu einem reduzierten Zoll importiert werden. Sobald die definierte Warenmenge erreicht ist, dürfen anschließend unlimitierte weitere Mengen dieser Ware zum höheren Regelzollsatz importiert werden). 

Ein allgemeiner Überblick zu Importbestimmungen ist auf der Homepage des U.S. Customs and Border Protection abrufbar.

Weitere Informationen über Vorschriften und Prozeduren beim Warenimport in die USA können Ihnen die AußenwirtschaftsCenter in den USA anbieten.

Zollbestimmungen

Die USA haben ein relativ niedriges Zollniveau von durchschnittlich 5 %. Der US-Zoll kann in Form eines Wertzolls („ad valorem”, Basis für die Berechnung ist der Warenwert einschließlich Überseeverpackung frei österreichische Grenze), nach dem Gewicht/der Stückzahl der Waren („specific”) oder aus diesen beiden Formen zusammengesetzt („compound”) eingehoben werden.

Es kommt das Harmonisierte Zollsystem zur Anwendung (Harmonized Tariff Schedule). Bindende Zolltarifbescheide erteilt die oberste Zollbehörde in Washington, was ca. 30 Arbeitstage in Anspruch nimmt wenn keine Laborberichte oder Feedback anderer Organisationen eingeholt werden muss. Rascher, jedoch unverbindlich, erteilen alle AußenwirtschaftsCenter, aber auch der Zollattaché der US-Botschaft, Boltzmanngasse 16, 1090 Wien, Tel. 01/31 339-0, Zollauskünfte. Der US-Zolltarif ist im Internet abrufbar.

Neben den Zöllen sind folgende Verwaltungsabgaben zu leisten: Merchandise Processing Fee 0,3464% des Warenwertes (min. USD 27,23 max. USD 528,33) wird bei Formal Entry Einfuhrverfahren eingehoben; Harbor Maintenance Fee 0,125% des Warenwertes (sofern die Waren in einem Hafen einlaufen). Hinzu kommen noch die Kosten für einen Customs Broker (sofern der Hauptimporteur einen Zollagenten engagiert), welche individuell unterschiedlich sind (der Rahmenwert liegt zwischen USD 100 bis 200 pro Abfertigung). Der Zollagent kann den Hauptimporteur auch bei der Besorgung des kostenpflichtigen Bürgschaftsdokuments (Customs Bond) unterstützen, das bei Formal Entry Einfuhrverfahren (Warenwert über USD 2.500 bzw. bei regulierten Waren eventuell auch schon ab einem Warenwert von USD 800) immer vorliegen muss. Gebühren entstehen auch, wenn die Zollbehörde Inspektionen durchführt. Beim Import bestimmter regulierter Waren (Alkoholika, Tabak) fallen des Weiteren sogenannte Federal Excise Taxes an.

Geschenke

Für Geschäfts- und Werbegeschenke gibt es generell keine Zollbegünstigungen, da derartige Sendungen eine kommerzielle Aktivität darstellen.

Ausnahme: Ein US-Empfänger kann eine kommerzielle Sendung von nicht regulierten Waren bis zu einem Warenwert von USD 800,-- zollfrei importieren. Eine private Geschenksendung von nicht regulierten Waren, die als Geschenksendung gekennzeichnet ist und die von Privatperson an Privatperson gesandt wird, kann bis zu einem Warenwert von USD 100,-- zollfrei importiert werden. 

Sonstige Einfuhrabgaben

Beim Import von Waren in die USA gibt es keine Einfuhrumsatzsteuer (EUSt). Das Thema Steuern in den USA wirft gelegentlich Fragen auf, die an unseren ACs gerne beantwortet werden.

Muster

Nicht zum Verkauf bestimmte kommerzielle Warenmuster sind zollfrei, müssen jedoch vollkommen entwertet worden sein und einwandfrei als solche erkennbar sein. Andernfalls werden Warenmuster als normale kommerzielle Sendung behandelt. Der Import von nicht regulierten persönlichen Gebrauchsgegenständen, die mindestens für ein Jahr lang im eigenen Besitz waren, ist ebenfalls zollfrei. Berufsausrüstung und Messewaren bzw. Muster, die zur Wiederausfuhr bestimmt sind, können bei Verpflichtungserklärung zur Wiederausfuhr innerhalb eines Jahres zollfrei importiert werden (temporary importation under bond - TIB) bzw. bietet sich alternativ das Carnet ATA an.

Vorschriften für Versand per Post

Bis zu einem Wert von USD 800,-- können kommerzielle Lieferungen von nicht regulierten Waren zollfrei per Post an US-Kunden gesandt werden. Bis zu einem Wert von USD 2.500,-- können nicht regulierte Waren von der Post verzollt werden.

Bei regulierten Produkten und kommerziellen Waren ab einem Wert von USD 2.500,-- ist eine Postverzollung ausgeschloßen. In einer solchen Situation, muss der Hauptimporteur einen US-Zollagenten zur US-Zollanmeldung einschalten und es kommt zu Verzögerungen bei der Einfuhr. Regulierte Waren sollten daher nicht mittels der Post sondern mittels Paketdienstleister oder internationaler Spedition in die USA versandt werden da diese Firmen mit US-Zollagenten arbeiten, die bei Bedarf die Zollanmeldung im Namen des Hauptimporteurs übernehmen können. 

Private Sendungen von nicht regulierten Waren bis zu einem Wert von USD 2.500,-- können mit einer Zollinhaltserklärung (mit Wertangabe) per Post versandt werden. 

Kommerzielle Warensendungen müssen von einer englischen Handelsfaktura (1 Original, 2 Kopien) begleitet werden. Bei regulierten Waren könnten weitere Begleitdokumente notwendig sein bzw. sollten regulierte Waren nicht per Post in die USA gesandt werden.

Der Import von Alkoholika am Postweg ist verboten. 

Ursprungskennzeichnung 

Zur Feststellung der Zolltarife ist in den USA das Ursprungsland entscheidend. Das Ursprungsland muss auf der Handels- oder auf der Pro-Forma Rechnung aufscheinen. 

Für den Import in die USA müssen - bis auf wenige Ausnahmen – alle Waren mit dem Ursprungsland gekennzeichnet sein (z.B. Made in Austria). Die Bezeichnungen „Made in the European Union“, „Made in Europe“ oder Ähnliches sind bei der Warenkennzeichnung nicht ausreichend. Es muss immer das eigentliche Ursprungsland angeführt werden. Produkte mit Ursprung Österreich müssen beim Import in die USA in den meisten Fällen nicht von Ursprungszeugnissen begleitet sein. 

Sollten Unklarheiten betreffend das Ursprungsland bestehen, kann die US-Zollbehörde verbindliche Auskünfte liefern bzw. kann Ihnen das AußenwirtschaftsCenter New York unverbindliche weiterführende Informationen zu diesem Thema geben. 

Etikettierungsbestimmungen

Bei regulierten Produkten wie z.B. bei Textilien, Lebensmitteln, Getränken, Alkoholika, etc. müssen die Waren den US-Etikettierungsvorgaben entsprechen. Das AußenwirtschaftsCenter New York kann Ihnen gegebenenfalls weitere Hinweise liefern. 

Holzverpackungen

Um die Einschleppung von Holzschädlingen in die USA zu verhindern, setzt das US-Landwirtschaftsministerium zusammen mit der Zoll- und Grenzschutzabteilung des Heimatschutzministeriums (Department of Homeland Security’s Customs and Border Protection) seit dem 5. Juli 2006 die letzte Phase der Regelungen zur Behandlung von Verpackungsholz um. Danach müssen alle Arten von Verpackungsholz, die zum Transport von Gütern verwendet werden, bei der Einfuhr in die USA den geforderten Importbestimmungen entsprechen. Das Holz darf keine Schädlinge aufweisen und muss zusätzlich entweder hitzebehandelt oder nach der Richtlinie 15 der International Standards for Phytosanitary Measures (ISPM) mit Methylbromid behandelt worden sein. Die ISPM15 gilt nur für Vollholz. Ausgenommen sind Holzwerkstoffe (z. B. Spanplatten, Sperrholz) und Vollholz, das dünner als 6 mm ist. Weiterhin wird eine international anerkannte Pflichtmarkierung gefordert, die die adäquate Behandlung des Holzes nachweist. Holzverpackungen (dazu zählen auch kleine Holzteile, die zur Abstützung der Lieferung im Container verwendet werden), die den Bestimmungen nicht entsprechen, müssen (oft auch zusammen mit der kompletten Lieferung) auf Kosten des Importeurs in das Herkunftsland zurücktransportiert werden bzw. kann die US-Zollbehörde bei Mißachten der Regelung auch eine Strafgebühr einheben. Die eingeführten Vorschriften basieren auf den International Plant Protection Convention (IPPC) Standards für Holzverpackungen, die weltweit akzeptierte Maßnahmen beschreiben, um das Risiko einer Einschleppung von Holzschädlingen über Verpackungsholz zu minimieren. Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite des US Department of Agriculture.

Wir hören leider immer wieder von Fällen, wo die US-Zollbehörde Schädlinge in Holzverpackungen gefunden hat obwohl die Holzverpackungen gemäß den Vorgaben behandelt und abgestempelt worden sind. Aus diesem Grunde schlagen wir vor, nach Möglichkeit für Warenlieferungen in die USA keine Holzverpackungen sondern alternative Verpackungsmaterialien zu verwenden.

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite der US-Department of Agriculture

Begleitpapiere

Für jede Sendung österreichischer Waren in die USA muss eine handelsübliche Faktura (1 Original und 2 Kopien in Englisch) ausgestellt werden. Für Zollzwecke ist lediglich eine Proformafaktura erforderlich. 

Ausnahme:

  • für Stahl in den verschiedensten Formen ist bei Lieferungen über USD 10.000 zusätzlich eine 'Special Summary Steel Invoice', Customs Form 5520, erforderlich.
  • Für gewisse weitere regulierte Waren sind ebenfalls besondere Hinweise in der Handelsrechnung anzugeben, siehe 19 CFR 141.89; siehe Legal Information Institute

Besonders ist zu beachten:

  1. Die Originalrechnung muss in englischer Sprache erstellt sein.
  2. Auf der Originalrechnung muss die Beziehung zum Importeur angegeben sein; d.h. es muss 'Transaction between related parties' vermerkt sein, wenn eine Tochtergesellschaft in den USA besteht oder mit dem Importeur ein Verwandtschaftsverhältnis vorliegt. Alle anderen Exporteure müssen 'Transaction between not related parties' auf der Originalrechnung vermerken.
  3. In der Faktura muss ein Hinweis auf den Inhalt der einzelnen Colli gegeben sein (besonders bei Teillieferungen wichtig).
  4. Warenlieferungen, denen kein Kaufvertrag zugrunde liegt, müssen als 'non purchased' gekennzeichnet werden. Lieferungen eines ausländischen Unternehmens an seine amerikanische Tochterfirma gelten in der Regel als entgeltlich.
  5. Inhalt der Faktura: Absender und Empfänger, Eintrittshafen, detaillierte Warenbeschreibung (handelsübliche Bezeichnung, Art und qualitative Eigenschaft, Marke, Sortenbezeichnung, unter der das Produkt in Österreich vertrieben wird). Quantitätsangabe in metrischen oder US-Maß- und Gewichtseinheiten, vertraglich festgelegte Währung, Preis; bei kostenlosen Lieferungen der gewöhnlich erzielbare Preis. Alle Kosten und Gebühren, die auf die Ware aufgeschlagen werden, inklusive Provision, Versicherung, Fracht und Verpackung. Preisnachlässe und kostenlose Mehrlieferungen müssen gesondert angeführt werden. Ursprungsvermerk, der bei den meisten Waren zusätzlich auch am Produkt selbst angebracht werden muss.

Zusätzliche Begleitpapiere, z.B. Ursprungszeugnisse, sind bei Lieferungen gewisser Produkte, die unter ein Freihandelsabkommen mit den USA fallen vorzulegen.

Die übrigen Exportdokumente wie Konnossemente, Luftfrachtbriefe, Versicherungspolizzen, Packliste, etc. unterliegen keinen besonderen Bestimmungen. Ursprungszeugnisse sind für österreichische Erzeugnisse in der Regel nicht erforderlich (siehe „Besondere Bestimmungen”).

Restriktionen

Besondere Bestimmungen für Lebensmittel („Bioterrorism Act“)

Die US-Lebensmittelbehörde (Food & Drug Administration, FDA www.fda.gov) hat am 10. Oktober 2003 eine Verordnung erlassen, wonach sich US- und ausländische Einrichtungen, welche Lebensmittel für den menschlichen oder tierischen Verzehr produzieren, verarbeiten, verpacken und lagern, bei der FDA registrieren lassen müssen. Österreichische Unternehmen, die unter die Kategorie der zu registrierenden Unternehmen fallen, müssen für die Registrierung einen US-Agenten ernennen. Das Außenhandels Center New York ist bereit, gegen Abgeltung der entstehenden Kosten, als Agent tätig zu werden. Selbstverständlich können auch andere Anbieter genannt werden. Die FDA-Registrierung selbst ist kostenlos ist und erfolgt üblicherweise online.

Weiters müssen Lebensmittellieferungen bei der FDA vorangemeldet werden (Prior notice of imported food shipments). Die Prior Notice oder Voranmeldung für Lebensmittellieferungen in die USA kann grundsätzlich von jedem gemacht werden, der die dazu notwendigen Informationen besitzt - in der Regel ist das bei Speditionssendungen die Spedition. Man kann die Voranmeldung entweder im Zuge der Verzollung durch das so genannte „Automated Broker Interface of the Automated Commercial System (ABI/ACS)", das autorisierten Importeuren, Zollagenten, Speditionen, usw. zur Verfügung steht, oder durch das „Prior Notice System Interface (PNSI)" über das Internet bei der Food & Drug Administration (FDA) vornehmen. Von dieser Regelung sind auch Mustersendungen und Proben, die in die USA gesendet werden, betroffen.

Andere Warengruppen

Es bestehen auch für andere Warengruppen, wie etwa Pharmazeutika, medizinische Geräte, chemische Produkte, Gefahrgut, Textilien, pflanzliche und tierische Produkte, Alkoholika, Spielzeug, zahlreiche Konsumgüter, elektronische Geräte, Kraftfahrzeuge, Maschinen, etc., umfangreiche Sondervorschriften. Es wird dringend empfohlen, beim Importeur rückzufragen, welche Sonderbestimmungen zu beachten sind.

Artenschutz

Im Fall, dass Pflanzen oder Tiere, die auf der Liste bedrohter oder gefährdeter Arten stehen, in die USA importiert werden sollen, muss zunächst überprüft werden, ob ein solcher Import mittels Genehmigung überhaupt möglich ist.

Die zuständigen Behörden sind das US Fish and Wildlife Service und das US Department of Agriculture, Animal and Plant Health Inspection Service.

Österreich ist 1982 dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen beigetreten. Die Ein- oder Ausfuhr der im Übereinkommen gelisteten bedrohten Tier- (5.000) und Pflanzenarten (30.000) in die bzw. aus der Europäischen Union unterliegt strengen Zollkontrollen. Viele Arten oder ihre Produkte daraus erfordern Aus- und/oder Einfuhrdokumente. Nicht nur lebende Tiere und Pflanzen sind davon betroffen, sondern auch Präparate und Erzeugnisse daraus, wie z.B. Schmuck und Souvenirs aus Elfenbein, Ledertaschen (Krokodil, Waran), Krallen, Zähne, Felle, Schildkrötenpanzer, Schlangenhäute, etc.

Aufgrund der für Laien teils schwierigen Zuordnung, ob eine Art oder ein Produkt dokumentenpflichtig ist, ist es sicherlich das Beste - zum Schutz der gefährdeten Arten und der Vermeidung einer Beschlagnahme und möglicherweise hohen Geldstrafen bei der Einfuhr -, vom Kauf solcher Souvenirs abzusehen.

Ansonsten sollten schon vor der Abreise bzw. vor dem Warenimport in die USA genaue Informationen über die erforderlichen Begleitpapiere (CITES-Papiere) und/oder einzuholenden Einfuhrlizenzen eingeholt werden. Auf die Informationen der dortigen Händler, dass das angebotene Exemplar entweder nicht dem Artenschutzübereinkommen unterliegt oder die vom Händler vorgelegten Begleitpapiere genügen, sollte man sich – auch gutgläubig – nie verlassen.

Bei weiteren Fragen zum Thema Zoll- und Importbestimmungen USA empfehlen wir Ihnen eine Kontaktaufnahme mit dem AußenwirtschaftsCenter New York das Ihnen die aktuellste Information zum Fachreport „Warenimport in die USA“ zuschicken kann.