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Innovationserhebung

Community Innovation Survey (CIS)

Die Europäische Innovationserhebung (Community Innovation Survey CIS) ist eine Erhebung über die Art und den Umfang von Innovationstätigkeiten in Unternehmen. Ziel ist es, mit den Ergebnissen den Erfolg von Innovationen auf dem Markt abzubilden.

Grundlage für die Erhebung bildet das 2005 in der dritten Auflage veröffentlichte Oslo-Handbuch mit Empfehlungen zur statistischen Erfassung von Innovationen. Die erste Fassung erschien 1992 und wurde 1997 sowie 2005 entsprechend den veränderten Anforderungen überarbeitet. Die 2005 erschiene Version ist das zur Zeit gültige Referenzhandbuch, dass Standarddefinitionen und die Methodologie enthält. 

Laut Oslo-Handbuch wird Innovation wie folgt definiert:

"Innovationen sind neue oder merklich verbesserte Produkte oder Dienstleistungen, die das Unternehmen auf dem Markt eingeführt hat ("Produktinnovationen"), oder neue oder merklich verbesserte Prozesse oder Verfahren ("Prozessinnovationen"), organisatorische Neuerungen ("organisatorische Innovationen") oder Neuerungen im Marketing ("Marketinginnovationen"), die im Unternehmen eingeführt worden sind. Die Innovation muss neu für das Unternehmen sein, muss aber nicht vom Unternehmen selbst entwickelt worden sein."

Die Innovationserhebung wurde bis dato zehnmal durchgeführt. Zwischen den Erhebungsrunden kam es teilweise zu gravierenden methodischen Änderungen (wie u.a. die Einführung eines erweiterten Innovationsbegriffes, Änderungen des Fragebogens, der Stichprobe, die Anwendung der NACE Rev. 2 etc.). Damit wird die Vergleichbarkeit über die Jahre eingeschränkt. Aufgrund der strikten Anwendung des Oslo-Handbuches und vor allem des harmonisierten "core questionnaire" ist aber eine wichtige Voraussetzung für internationale Vergleiche erfüllt.

Überblick der CIS-Erhebungen:

CIS 1: 1992 (Pilotprojekt)

CIS 2: 1996

CIS 3: 1998-2000               CIS light: 2000-2002 oder 2001-2003

CIS 2004: 2002-2004

CIS 2006: 2004-2006

CIS 2008: 2006-2008

CIS 2010: 2008-2010

CIS 2012: 2010-2012

CIS 2014: 2012-2014

CIS 2016: 2014-2016

CIS 2018: 2016-2018

Bei der Europäischen Innovationserhebung handelt es sich um eine Primärerhebung bei Unternehmen ab 10 Beschäftigten (in den Sektoren Bergbau, Herstellung von Waren, Energieversorgung, Wasserversorgung und Dienstleistungen-hier nur ausgewählte Wirtschaftszweige: 46, H, J, K, 71-73) auf freiwilliger Basis. 

Gegenstand der Statistik ist die Erfassung der Innovationstätigkeiten von Unternehmen. Als wichtigste Datenquelle dient eine Grundgesamtheit von knapp 16.000 Unternehmen (statistisches Unternehmensregister), aus der eine Stichprobe gezogen wird. Als weitere Quellen dienen eigene Angaben der Unternehmen und die Leistungs- und Strukturstatistik (Umsatzerlöse).

 Zu den wichtigsten Merkmalen zählen:

  • Anteil der innovationsaktiven Unternehmen
  • Umsatzerlöse im letzten Berichtsjahr
  • Einführung von Produkt-/Dienstleistungsinnovationen
  • Entwicklung der Produkt-/Dienstleistungsinnovationen
  • Art des Marktes, für den die Produkt-/Dienstleistungsinnovationen neu waren
  • Aufteilung der Umsatzerlöse im letzten Berichtsjahr auf die verschiedenen Produkt-/Dienstleistungsinnovationen
  • Einführung von Prozess-/Verfahrensinnovationen
  • Entwicklung der Prozess-/Verfahrensinnovationen
  • Noch nicht abgeschlossene oder vorzeitig abgebrochene Innovationsaktivitäten
  • Innovationsausgaben
  • Innovationskooperation, gegliedert nach Art des Partners und Region
  • Einführung von organisatorischen Innovationen
  • Einführung von Marketinginnovationen

Die Innovationserhebung wird alle 2 Jahre durchgeführt. Der Berichtszeitraum umfasst die letzten 3 Kalenderjahre vor jedem ungeraden Kalenderjahr (z.B. für den CIS 2016 die Jahre 2014-2016). Die endgültigen Daten sind 1,5 Jahre nach dem Berichtzeitraum verfügbar (t+18 Monate). 

Im Vergleich zur F&E-Statistik liefert die Innovationsstatistik auch outputorientierte Indikatoren.

Der Innovationsbegriff inkludiert F&E-Aktivitäten, ist aber sehr viel weiter gefasst.


Überblick Ergebnisse Innovationsstatistik

Innovationsaktivitäten der Unternehmen

Innovative Unternehmen nach Innovationsarten und Größenklassen

Anteil der innovationsaktiven Unternehmen

Innovationsausgaben der Unternehmen

Unternehmen mit Innovationskooperationen

STATISTIK AUSTRIA

Innovation im Unternehmenssektor

Publikation 

Eurostat

Daten zu Wissenschaft, Technologie und Innovation

Links zu

          Überblick Eurostat-Homepage

          Wissenschaft, Technologie und Innovation Daten:
          Datenbank und Haupttabellen

          Eurostat-Veröffentlichungen im
          Bereich Wissenschaft, Technologie und Innovation 

Europäische Kommission - Industrielle Innovation

Um sicherzustellen, dass die umgesetzten innovationspolitischen Maßnahmen zu greifbaren Ergebnissen führen, bedient sich die Europäische Kommission einer Reihe von Instrumenten zur Erhebung von Daten über die Innovationsleistung in Europa. Die Daten umfassen Evaluierungen der Innovationsleistung, politischen Maßnahmen und innovationspolitischen Governance sowie von Trends auf dem Gebiet der Innovationspolitik aus ganz Europa.

Die Ergebnisse der Innovationserhebung bilden die Basis für 6 von 25 Indikatoren des "Innovation Union Scoreboards" (IUS, früher EIS - "European Innovation Scoreboard").

Zahlen, Fakten und Analyse

Innovation Union Scoreboard (IUS)

European Innovation Scoreboard Interactive Tool

Länderprofil für Österreich im European Innovation Scoreboard 2018 


Globale Innovationsindex (GII)

Für den weltweiten Vergleich der Innovationstätigkeit kann der Globale Innovationsindex (GII) der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO - World Intellectual Property Organization) der Vereinten Nationen herangezogen werden. Dabei handelt es sich um einen Index, der rund 80 Indikatoren aus verschiedenen Bereichen (u.a. Wirtschaft, öffentlicher Bereich, Bildung, Forschung, Infrastruktur, Finanzmärkte) wie beispielsweise wirtschaftliche Rahmenbedingungen, Investitionen, Patentanmeldungen, App-Entwicklungen für Smartphones, Bildungsausgaben und wissenschaftliche Veröffentlichungen in 126 Ländern erfasst.

Der Globale Innovationsindex (GII) wird seit 2007 jährlich von der WIPO zusammen mit zwei Hochschulen (Cornell University, USA und Business School INSEAD, Frankreich) veröffentlicht.

Global Innovation Index

Problematik Bundesländerauswertungen

Auswertungen auf Bundesländerebene werden nicht publiziert, da aufgrund der Stichprobengröße die Ergebnisse nicht ausreichend genau erscheinen. Zudem ist die Verwendung des „Unternehmens“ als Erhebungseinheit problematisch, da Unternehmen nach dem Bundesland ihres Hauptsitzes klassifiziert werden.