EUDR: Vereinfachungen gefordert
Die Holzindustrie bringt konkrete Vorschläge zur Entlastung ein und begrüßt erste Schritte der EU-Kommission. In der Praxis bleibt der administrative Aufwand für Unternehmen jedoch weiterhin eine Herausforderung.
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Obmann Erfried Taurer hat Kommissarin Roswall vor wenigen Wochen in Wien getroffen und auch auf die weitere Gestaltung der EU-Entwaldungsverordnung (EUDR) angesprochen. Wir haben unsere Position mit mehreren europäischen Verbänden der Holzindustrie abgestimmt und Vorschläge zur Vereinfachung der EUDR an Kommissarin Roswall adressiert. Unsere Partnerverbände tragen diese Positionen auch zu Ihren Regierungen weiter.
Wir begrüßen die Bemühungen der Kommission, sowohl die Verschiebung der Anwendung der Verordnung als auch erste inhaltliche Vereinfachungen auf den Weg zu bringen. Gleichzeitig sehen Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette weiterhin die Gefahr, dass in der praktischen Umsetzung unnötige Komplexität bestehen bleibt. In unserem Schreiben weisen wir daher auf einige technische Punkte hin, bei denen zusätzliche Klarstellungen oder Anpassungen aus unserer Sicht zu einer spürbaren Verringerung des administrativen Aufwands beitragen könnten. Dazu zählen insbesondere die Definition des „first downstream operator“, die Registrierungspflicht für nicht-KMU-nachgelagerte Marktteilnehmer im EU-Informationssystem, Verpflichtungen bei begründeten Verdachtsfällen, die Übergangsbestimmungen sowie die praktische Anwendung der Korrekturmaßnahmen nach Artikel 24.
Schreiben an Commissioner Roswall Stellungnahme des Fachverbandes der Holzindustrie