ÖGEW Gespräch 24.9.2026: Innovation als Triebfeder für eine konkurrenzfähige europäische Industrie am Beispiel OMV
Save the date: Wie OMV mit einer klaren Innovationsstrategie Transformation, Dekarbonisierung und wirtschaftliche Stärke verbindet
Lesedauer: 3 Minuten
ÖGEW Gespräch mit Andreas Leitner, Senior Vice President Innovation & Technology OMV, am 24.09.2026 von 15:00 - 16:30 Uhr im OMV Headquarter.
Der ÖGEW ist es eine besondere Freude, Herrn DI Dr. Andreas Leitner, Senior Vice President Innovation & Technology, OMV, als Vortragenden und Diskussionspartner zum Thema "Innovation als Triebfeder für eine konkurrenzfähige europäische Industrie am Beispiel OMV" gewonnen zu haben.
Innovation als strategischer Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit
Die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie steht unter zunehmendem Druck durch globale Energie- und Rohstoffmärkte, geopolitische Unsicherheiten sowie ambitionierte Klima- und Regulierungsziele. Vor diesem Hintergrund rückt Innovation von einer unterstützenden Funktion hin zu einem zentralen strategischen Erfolgsfaktor.
Dieser Beitrag analysiert, wie Innovationsaktivitäten zur industriellen Stärke Europas beitragen können – am Beispiel der OMV in ihrer Transformation zu einem integrierten Unternehmen für nachhaltige Energie, Kraftstoffe und Chemikalien.
"To transform, we innovate": Innovation als Leitprinzip
Dabei wird gezeigt, dass tiefgreifende und nachhaltige Transformation nicht zufällig entsteht, sondern das Ergebnis einer klar priorisierten und strategisch verankerten Innovationsagenda ist. OMV zeigt exemplarisch, wie ein europäisches Industrieunternehmen Innovation gezielt einsetzt, um Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit gleichzeitig voranzutreiben. Unter dem Leitmotiv "to transform, we innovate" baut das Unternehmen auf seiner langjährigen Erfahrung im Energiesektor auf.
Diese wird gezielt mit technologischem Know how, der kritischen Reflexion bestehender Ansätze und der konsequenten Weiterentwicklung etablierter Wertschöpfungsmodelle verbunden. Innovation wird dabei als systematischer Prozess verstanden, der Lernen, Wissensteilung und kontinuierliche Erneuerung einschließt.
Zentrale Innovationsfelder im Überblick
Der Fokus liegt dabei auf zentralen Innovationsfeldern wie nachhaltigen Kraftstoffen und Basischemikalien, Kreislaufwirtschaft und chemischem Recycling, Digitalisierung industrieller Prozesse sowie der Entwicklung neuer Geschäftsmodelle entlang der Wertschöpfungskette. Durch die Kombination von Energiesystem-Kompetenz und innovativen Technologien werden messbare Fortschritte bei der Reduktion von CO₂ Emissionen, der Entwicklung nachhaltiger Materialien und beim Ausbau eines zukunftsfähigen Energiemixes erzielt.
Besondere Bedeutung kommt großskaligen industriellen Demonstrationsprojekten, strategischen Partnerschaften und der Einbindung in europäische Innovationsökosysteme zu. Entsprechend dem Prinzip "to innovate, we collaborate" wird deutlich, dass erfolgreiche Innovation auf der Zusammenarbeit mit Akteuren aus Industrie, Wissenschaft und öffentlichen Institutionen beruht und unterschiedliche Perspektiven zu tragfähigen, marktfähigen Lösungen zusammenführt.
Innovationsstrategie als Grundlage nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit
Der Vortag diskutiert, dass nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit in Europa zunehmend davon abhängt, technologische Innovation erfolgreich in industrielle Anwendungen zu überführen. Das Beispiel OMV unterstreicht, dass eine klar priorisierte, portfoliobasierte Innovationsstrategie – eng verknüpft mit der Unternehmensstrategie und langfristigen Investitionen – eine wesentliche Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit der europäischen Industrie ist. Mit dem Purpose "Re inventing essentials for sustainable living" wird Innovation dabei nicht nur als wirtschaftlicher, sondern auch als gesellschaftlicher Gestaltungsauftrag verstanden, der Impulse für eine klimaneutrale und resiliente industrielle Zukunft Europas setzt.
Wir freuen uns darauf, Sie bei diesem spannenden Vortrag begrüßen zu dürfen.