„Genuss ist zu wertvoll, um ihn nicht weiterzugeben“
Die GenussBox startet österreichweit neu
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Die GenussBox ist zurück – und mit ihr eine Initiative, die weit über eine einfache Verpackungslösung hinausgeht. Gemeinsam mit Partnern aus Gastronomie, Tourismus und Abfallwirtschaft wird das Projekt österreichweit neu aufgerollt, um einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln zu fördern und gleichzeitig die Servicequalität in der Gastronomie zu stärken. „Lebensmittel sind das Ergebnis harter Arbeit – von der landwirtschaftlichen Erzeugung bis hin zur Verarbeitung in den Gastronomiebetrieben – und verdienen unsere volle Wertschätzung. Die GenussBox zeigt, wie wir diesen Anspruch im Alltag leben können: indem wir Genuss nicht enden lassen, sondern bewusst weitergeben und gleichzeitig einen Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung leisten“, betonen Landesrat Christian Gantner, WKV-Fachgruppenobmann Gastronomie KM Mike P. Pansi und WKV-Fachgruppenobfrau Hotellerie Heike Ladurner-Strolz. m Mittelpunkt steht ein Perspektivenwechsel: Nicht die Vermeidung von Resten, sondern die Wertschätzung von Lebensmitteln. Unter dem Leitgedanken „Genuss weitergeben“ wird eine Haltung vermittelt, die Genuss nicht enden lässt, sondern bewusst weiterträgt.
Wertschätzung, die sichtbar wird
Lebensmittel sind kostbar und genau hier setzt die GenussBox an. Sie ermöglicht es Betrieben, Speisen stilvoll und hygienisch an Gäste weiterzugeben und den Genuss mit nach Hause zu geben. Was früher oft mit dem Begriff „Reste mitnehmen“ verbunden war, wird neu gedacht: als Ausdruck von Qualität, Service und Verantwortung. Der Moment der Übergabe spielt dabei eine zentrale Rolle. Wenn Gastgeberinnen oder Gastgeber ihren Gästen die GenussBox überreichen, entsteht ein persönlicher, wertschätzender Kontakt. Ein einfacher Handgriff wird so zum Symbol für Haltung und gelebte Gastfreundschaft.
Mehr als eine Verpackung: Ein Statement für moderne Gastronomie
Für Gastronomiebetriebe bietet die GenussBox gleich mehrere Vorteile. Sie hilft, Lebensmittelverschwendung aktiv zu reduzieren, ohne den Fokus auf Verzicht zu legen. Gleichzeitig erweitert sie das Serviceangebot und stärkt die Positionierung als nachhaltiger Betrieb. Immer mehr Gäste achten auf verantwortungsbewusstes Handeln, auch beim Restaurantbesuch. Die Möglichkeit, Speisen mitzunehmen, wird zunehmend als selbstverständlicher Teil eines hochwertigen Serviceerlebnisses wahrgenommen. Die GenussBox setzt genau hier an: Sie ist einfach in den Betriebsalltag integrierbar, entspricht hohen hygienischen und qualitativen Standards und wird von Gästen positiv wahrgenommen. Es freut uns sehr, dass wir die GenussBox in Vorarlberg wieder aufleben lassen. Sie ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie sich Nachhaltigkeit und wirtschaftlicher Nutzen sinnvoll verbinden lassen. Für unsere Betriebe bedeutet die GenussBox nicht nur einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln, sondern auch eine klare Aufwertung des Serviceangebots und der eigenen Positionierung am Markt. Dass nun auch viele andere Bundesländer nachziehen, zeigt, welches Potenzial in dieser Initiative steckt. Für die Gastronomie und Hotellerie ebenso wie für einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln“, so der Fachgruppenobmann Gastronomie KM Mike P. Pansi und die Fachgruppenobfrau Hotellerie Heike Ladurner-Strolz.
Nachhaltig gedacht und praxistauglich umgesetzt
Die Genuss Box ist lebensmittelecht und damit sicher für den direkten Kontakt mit Speisen. Sie besteht zu 100 Prozent aus recyclebarem Papier aus nachhaltiger Forstwirtschaft (FSC). „Die GenussBox steht für einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Ressourcen und zeigt, wie sich nachhaltige Lösungen praxisnah in den Alltag integrieren lassen. Was nicht vor Ort fertig konsumiert wird, behält seinen Wert und bleibt Teil eines bewussten Umgangs mit Lebensmitteln. Jede weitergegebene Speise – noch dazu in einer nachhaltigen Verpackung – ist ein wichtiger Beitrag dazu, wertvolle Lebensmittel nicht ungenutzt zu lassen und Abfälle zu vermeiden“, so der Landesrat.
Gemeinsam getragen, regional verankert
Die Initiative wird von zahlreichen Partnern unterstützt und verfolgt ein klares Ziel: die österreichweite Reaktivierung der GenussBox als sichtbares Zeichen für bewussten Genuss. Zu den Partnern zählen das Land Vorarlberg, die ATM Abfallwirtschaft Tirol Mitte GmbH, die Stadt Wien, das Land Tirol sowie die Wirtschaftskammern Vorarlberg, Tirol, Wien und Steiermark. Darüber hinaus wird das Projekt vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) über die Initiative „Lebensmittel sind kostbar“ unterstützt. Vertriebspartner ist das Vorarlberger Unternehmen MESSERLE GmbH in Mäder. Die Kampagne setzt auf eine breite, crossmediale Umsetzung. Von Social Media über Newsletter bis hin zu authentischen Testimonialgeschichten aus der Praxis. Gastronomiebetriebe zeigen reale Übergabesituationen und machen erlebbar, dass Genuss nicht am Teller endet.
Jetzt Teil der Initiative werden
Ob etablierter Gastronomiebetrieb oder Neueinsteigerin bzw. Neueinsteiger: Die Reaktivierung der GenussBox bietet die Möglichkeit, Teil einer starken, regional getragenen Initiative zu werden. Denn eines steht im Mittelpunkt:
Genuss ist zu wertvoll, um ihn nicht weiterzugeben.
Weitere Informationen und Bestellung unter: www.genussbox.at