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Verpackungsabgabe PI
© Gettyimages Almost Green Studio

Absage Plastikabgabe: Ein Erfolg für die Wirtschaft

Die Regierung verzichtet auf Plastikabgabe zur Finanzierung der MwSt-Senkung auf Lebensmittel. Damit wird eine zentrale WKÖ-Forderung umgesetzt.

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Aktualisiert am 23.04.2026

„Unsere Unternehmen stehen durch hohe Energie- und Lohnkosten, geopolitische Unsicherheiten sowie steigende Bürokratie massiv unter Druck. Die Absage der Plastikabgabe ist daher ein wichtiger und richtiger Schritt“, betont WKV-Präsident Karlheinz Kopf.

Gerade vor diesem Hintergrund wäre die geplante Plastiksteuer ein falsches Signal gewesen: Sie hätte sich als echter Inflationstreiber erwiesen, funktionierende Recyclingsysteme untergraben und aus Sicht der Wirtschaft falsche umweltpolitische Anreize gesetzt. Gleichzeitig ist die Wirtschaft intensiv darum bemüht, praktikable Lösungen zu finden, um sowohl ökologische als auch ökonomische Ziele zu erreichen. Letztlich wären durch eine zusätzliche Abgabe nicht nur Unternehmen, sondern auch Konsumentinnen und Konsumenten zusätzlich belastet worden.

Wichtige Entlastung entlang der Wertschöpfungskette
„Es ist gelungen, zusätzliche Kosten sowie administrativen Aufwand entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu vermeiden“, erklärt Kopf. „Als Interessenvertretung werden wir auch künftig darauf achten, dass Österreich keine nationalen Alleingänge bei Abgaben setzt, die unsere Unternehmen im internationalen Wettbewerb benachteiligen“, fasst der Präsident abschließend zusammen.