Zum Inhalt springen
Kilian Dorner und Lara Kaufmann auf der Baustelle
© Nina Bröll/ Dorner Electronic

Architektur für drei Generationen

Schönheit im Bestand entdecken und das Gute weiterentwickeln. Mit diesem Anspruch macht die dritte Generation von Dorner Electronic die Unternehmenszentrale fit für die Zukunft. Wie schon sein Großvater und sein Vater setzt auch Kilian Dorner auf Architektur aus dem Bregenzerwald. Auf Leopold Kaufmann und Hermann Kaufmann folgt jetzt Lara Kaufmann.

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 23.04.2026

Unternehmensgründer Elmar Dorner hatte seinen Freund und Architekt Leopold Kaufmann 1977 mit dem Neubau des Firmengebäudes in Egg beauftragt. Im Jahr 2000 entwarf Hermann Kaufmann einen Holzkubus zur Aufstockung des ursprünglichen Gebäudes im Auftrag von Andreas Dorner, Geschäftsführer der zweiten Generation. In dritter Generation arbeiten nun Geschäftsführer Kilian Dorner und die Architektinnen Lara Kaufmann und Martina Simoncini zusammen. In einem ersten Schritt hat das Architekturbüro Kaufmann-Simoncini die Fassade von Dorner Electronic wieder zum Ursprung zurückgeführt.

Vision Dorner 2030
Der eigentliche Start für den Umbau erfolgte im Frühjahr 2026. Kilian Dorner und Lara Kaufmann gingen einst in Sichtweite zur Firmenzentrale im BORG Egg gemeinsam zur Schule. Das Bauprojekt ist für Kilian Dorner eine Säule der Vision „Dorner 2030“: „Mit dieser Investition in die Zukunft stellen wir sicher, dass unser Hauptsitz in Egg die Anforderungen der dritten Generation erfüllt. Unser Verständnis von Arbeit hat sich verändert. Wir denken nicht mehr in Silos von einzelnen Teams, sondern als gesamtes Unternehmen. Dies muss sich in allem widerspiegeln, was wir tun, vom Gebäude bis zu den Produkten. Ein Symbol dafür ist eine Stiege mitten im Geschehen, die alle Stockwerke verbindet.“
„Die dritte Architektengeneration hat den Auftrag, den Bestand zu erhalten und zu verbessern“, erklärt Lara Kaufmann: „Wir werten die Geschosse der ersten und zweiten Generation auf, indem wir sie zusammenführen, ohne den Charakter des Bauens in der jeweiligen Zeit zu zerstören. So entsteht ein großes Ganzes, das Gemeinschaft fördert, mehr Tageslicht in die Räume bringt und flexibles Arbeiten ermöglicht.“
Im Bild: Kilian Dorner und Lara Kaufmann