Baustart für Getzners modernes Produktions- und Logistikwerk
Im Frühjahr 2025 reichte die Getzner-Holding die Baupläne für ihr neues Produktions-, Forschungs- und Logistikwerk in Nüziders ein und startete mit dem Abbruch des früheren Bertsch-Werks. Die bereits versiegelten Bodenflächen werden somit wieder entsprechend genützt.
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Mit dem offiziellen Spatenstich am 10. November startete die Getzner-Holding den Bau ihres neuen Produktions-, Forschungs- und Logistikwerks in Nüziders. Nach erfolgreicher Behördenbewilligung beginnt auf dem rund 30.000 m² großen Areal – dem ehemaligen Bertsch-Werk – nun die Umsetzung des Projekts. „Mit dem heutigen Spatenstich beginnt ein neues Kapitel in unserer Firmengeschichte“, betonte CEO Markus Comploj. Alle Hauptgewerke werden an Vorarlberger Unternehmen vergeben.
Das Neubauprojekt, geplant von Marte.Marte Architekten, umfasst vier Ebenen (Untergeschoss, Erdgeschoss, zwei Obergeschosse) sowie ein 33 Meter hohes Hochregallager mit 10.000 Palettenstellplätzen. Eine großflächige Photovoltaikanlage, eine Grundwasserbrunnenanlage zur Energiegewinnung und der Einsatz recyclingfähiger Baustoffe sorgen für nachhaltige Bau- und Betriebsweise. Auch der Rückbau des alten Bertsch-Werks erfolgte ressourcenschonend – Teile der Hallen werden weiterverwendet.
Zukünftig werden vor allem Getzner Werkstoffe GmbH und Getzner Circular Technologies GmbH den neuen Standort nutzen. Auf rund 17.000 m² entstehen Produktionsanlagen und Forschungsflächen für Schwingungsschutzmatten und Kreislaufwirtschaftsprojekte. Etwa 8.000 m² werden als flexible Mietflächen für Produktion, Lagerung und Verwaltung angeboten.
Die Holding investiert 110 Millionen Euro in das Projekt und stärkt damit den Industriestandort Vorarlberg. „Mit dem neuen Werk behalten wir unser Know-how in der Region und schaffen moderne Arbeitsbedingungen“, sagt Comploj. Auch Nüziders’ Bürgermeister Florian Themeßl-Huber begrüßt die Wiederbelebung des Industrieareals als wichtigen wirtschaftlichen Impuls für die Gemeinde. Zeitplan: Baustart Herbst 2025, Montagebeginn Frühjahr 2027, Fertigstellung und Inbetriebnahme Anfang 2028.