Zum Inhalt springen
Eröffnung Spürnasenecke Primary
© Forscherhüsle Hard

Erste Spürnasenecken Primary an Vorarlberger Volksschulen eröffnet

Volksschulen Höchst und Dornbirn-Haselstauden setzen mit Unterstützung der Wirtschaftskammer Vorarlberg neue Maßstäbe in der durchgängigen MINT-Bildung.

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Aktualisiert am 23.06.2026

Mit den Volksschulen Höchst und Dornbirn-Haselstauden wurden erstmals in Vorarlberg zwei Spürnasenecken Primary eröffnet. Damit wird das erfolgreiche Konzept der Spürnasenecken, das bereits in zahlreichen Kindergärten etabliert ist, konsequent in der Primarstufe fortgeführt. Die neuen Lernbereiche fördern spielerisch wissenschaftliches Denken und wecken die Freude am Entdecken. Die Spürnasenecke Primary besteht aus einem speziell entwickelten Möbelstück, hochwertigen Lern- und Forschungsmaterialien sowie einem pädagogischen Konzept. Die Inhalte wurden gezielt für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren weiterentwickelt und umfassen unter anderem LEGO-Materialien, Logikspiele sowie ausgearbeitete Unterrichtsmaterialien für vier Themenschwerpunkte. Begleitet werden die Kinder dabei von der Comicfigur Rosa, die sie durch die Forschungsaufgaben führt.

Finanzierung durch Industriepartnerschaften
Ermöglicht werden die ersten beiden Spürnasenecken Primary durch die Zusammenarbeit der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg mit engagierten Unternehmen. Die Volksschule Höchst wird vom Beschlägehersteller Blum unterstützt, die Volksschule Dornbirn-Haselstauden von der Zumtobel Group. Michael Amann, Spartengeschäftsführer der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Vorarlberg, betont: „Mit den ersten Spürnasenecken Primary setzen wir einen wichtigen Schritt für eine durchgängige MINT-Bildung in Vorarlberg. Gemeinsam mit unseren Industriepartnern schaffen wir ein nachhaltiges Angebot, das direkt an die Erfahrungen aus dem Kindergarten anknüpft.“

Wissenschaftliches Denken von Anfang an
Die fachliche Koordination übernimmt das BIFO als MINT-Koordinationsstelle Vorarlberg. Geschäftsführer Andreas Pichler unterstreicht: „Kinder lernen dabei nicht nur Inhalte aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, sondern entwickeln eine wissenschaftliche Denkweise: beobachten, Fragen stellen, Vermutungen entwickeln, ausprobieren und Ergebnisse reflektieren.“ Andrea Huber, MINT-Koordinatorin des BIFO, ergänzt: „Beim gemeinsamen Forschen werden gleichzeitig Sprachkompetenz, Kommunikation und Problemlösefähigkeit gestärkt.“ Miriam Haller, Koordinatorin der Spürnasenecken Primary, hebt hervor, dass die neuen Materialien den Pädagoginnen und Pädagogen eine einfache und praxisnahe Integration in den Unterricht ermöglichen. Mit den ersten beiden Standorten setzt Vorarlberg einen weiteren Meilenstein beim Ausbau einer durchgängigen MINT-Bildung. Ziel ist es, Kinder frühzeitig für Naturwissenschaft und Technik zu begeistern und wichtige Zukunftskompetenzen nachhaltig zu fördern.