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Goldschmiedehandwerk als UNESCO Weltkulturerbe
© Getty Images Marco Piunti

Goldschmiedehandwerk als immaterielles Kulturerbe der UNESCO anerkannt

Das Goldschmiedehandwerk in Österreich wurde offiziell in das nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der UNESCO aufgenommen. Damit wird eine traditionsreiche Handwerkskunst gewürdigt, die seit Jahrhunderten die österreichische Kultur prägt und bis heute mit hoher handwerklicher Präzision und künstlerischem Anspruch ausgeübt wird.

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Aktualisiert am 13.05.2026

Goldschmiedinnen und Goldschmiede fertigen dabei nicht nur Schmuckstücke, sondern auch bedeutungsvolle Objekte wie Trauringe, Ehrenzeichen, sakrale Arbeiten oder persönliche Erinnerungsstücke. Diese verbinden handwerkliches Können mit kultureller und emotionaler Bedeutung und werden vielfach über Generationen weitergegeben. 
Mit der Aufnahme in das Verzeichnis wird insbesondere die Weitergabe von Wissen, Techniken und handwerklicher Ausbildung gestärkt und sichtbar gemacht. Ziel der UNESCO ist es, lebendige Traditionen zu erhalten und die kulturelle Vielfalt zu fördern. 

Der Landesinnungsmeister der Vorarlberger Kunsthandwerke Manfred Himmer betont:„Diese Anerkennung ist ein starkes Zeichen für die Bedeutung unseres Handwerks. Das Goldschmiedehandwerk lebt von Erfahrung, Präzision und Leidenschaft – und vor allem von der Weitergabe dieses Wissens an die nächste Generation. Es ist unsere Aufgabe, diese Werte zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäß weiterzuentwickeln.“ 
Auch die Bundesinnung hebt hervor, dass die Auszeichnung die gesellschaftliche und kulturelle Bedeutung des Handwerks unterstreicht und ein wichtiges Signal für die Zukunft der Ausbildung und Fachkräfteentwicklung setzt.