Jeder elfte Euro in Österreich kommt aus der IT
Die UBIT Vorarlberg verweist auf den Bedarf an regionaler IT-Kompetenz, sicheren Systemen und Software-Know-how.
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Der österreichische IT-Sektor zählt zu den großen Wirtschaftsbereichen des Landes. Das zeigt die Studie „Die ökonomische Bedeutung des österreichischen IT-Sektors 2026“, erstellt vom Economica Institut im Auftrag des Fachverbands UBIT und des Verbands Österreichischer Software Innovationen. Laut Studie wird jeder elfte Euro in Österreich durch IT erwirtschaftet. Die Bruttowertschöpfung liegt bei 40,5 Milliarden Euro, das entspricht 8,85 Prozent der gesamten Wirtschaftsleistung. Seit 2019 ist die Wertschöpfung um 54 Prozent gestiegen. Mehr als 322.000 Menschen sind direkt oder indirekt in IT-Berufen beschäftigt.
IT in betrieblichen Abläufen
Software, IT-Beratung, Informationssicherheit, digitale Infrastruktur und Datenmanagement greifen in Produktion, Verwaltung, Kommunikation, Vertrieb, Kundenservice und interne Prozesse ein. „IT wird in Unternehmen nicht mehr nur nebenbei mitgeführt. Sie entscheidet mit, ob Prozesse stabil laufen, Daten geschützt sind und Betriebe arbeitsfähig bleiben. Vorarlberger Unternehmen brauchen verlässliche Infrastruktur, sichere Systeme und Partner, die ihre Geschäftsprozesse verstehen. Digitale Kompetenz muss regional verfügbar sein, nicht nur extern zugekauft werden“, sagt Horst Kasper, IT-Sprecher der UBIT Vorarlberg.
Sicherheit, Daten und Abhängigkeiten
Mit der Digitalisierung rücken Fragen der Kontrolle stärker in den Vordergrund. Unternehmen müssen wissen, wo ihre Daten liegen, wer Zugriff hat, welche Abhängigkeiten entstehen und wie Systeme gegen Ausfälle oder Angriffe abgesichert sind. IT-Sicherheit, Cloud-Lösungen, Softwareentwicklung und Datenmanagement werden damit Teil unternehmerischer Planung. Laut Economica generiert die österreichische IT-Branche 14,7 Milliarden Euro an Steuern und Abgaben. Vorarlberger IT-Dienstleisterinnen und IT-Dienstleister begleiten Unternehmen bei Digitalisierung, IT-Sicherheit, Softwarelösungen, Datenmanagement und strategischer IT-Entwicklung.
Über die Studie
Die Studie wurde vom Economica Institut im Auftrag des Fachverbands UBIT und des Verbands Österreichischer Software Innovationen erstellt. Sie untersucht Wertschöpfung, Beschäftigung, Steuern und Abgaben des IT-Sektors in Österreich.