Muttertag 2026: Kleine Aufmerksamkeiten liegen im Trend
Am Sonntag, dem 10. Mai, wird in Österreich wieder Muttertag gefeiert – ein Anlass, der Emotion und Wirtschaft gleichermaßen bewegt. Für die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger steht dabei vor allem eines im Mittelpunkt: gemeinsame Zeit. Gleichzeitig bleibt der Tag ein bedeutender Kaufanlass für den regionalen Handel.
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Laut aktuellen Erhebungen von KMU Forschung Austria planen 69 Prozent der Befragten, heuer ein Geschenk zu überreichen. Am häufigsten werden Blumen und Pflanzen verschenkt (57 Prozent), gefolgt von gemeinsamen Restaurantbesuchen (21 Prozent) sowie Gutscheinen für Wellness und Schönheit oder Süßigkeiten (13 Prozent). Insgesamt werden rund 12 Millionen Euro in Vorarlberg für Muttertagsgeschenke ausgegeben. „Der Muttertag zeigt jedes Jahr aufs Neue, wie wichtig persönliche Gesten und regionale Wertschöpfung sind. Die Kombination aus gemeinsam verbrachter Zeit und einem liebevollen Geschenk stärkt nicht nur Beziehungen, sondern auch den heimischen Handel“, betont Carina Pollhammer, Spartenobfrau Handel. Im Trend liegen heuer natürliche, locker gebundene Sträuße in zarten Pastelltönen sowie langlebige Pflanzen, die nachhaltig Freude bereiten. Besonders gefragt sind regionale Produkte und handwerklich gefertigte Arrangements aus dem Fachhandel.
Zeichen der Wertschätzung
Auch aus Sicht der Florist:innen bleibt der Muttertag ein emotionaler Höhepunkt. Blumen sind dabei weit mehr als nur ein klassisches Präsent. Sie transportieren Wertschätzung, Dankbarkeit und persönliche Botschaften. „Blumen sagen oft genau das, was man schwer in Worte fassen kann. Gerade am Muttertag geht es darum, echte Gefühle auszudrücken und das gelingt mit einem individuell gebundenen Strauß besonders schön“, erklärt Diana Binder, Berufsgruppensprecherin der Vorarlberger Florist:innen.
Obwohl Rosen mit 49 Prozent der Antworten nach wie vor die beliebtesten Blumen für den Muttertag sind, bekommt man in 31 Prozent der Fälle Tulpen oder in gut jedem fünften Fall (18 Prozent) Orchideen überreicht. Die Blumen werden meist aus dem Blumenfachgeschäft (85 Prozent) geholt, in gut jedem vierten Fall aber auch aus dem Supermarkt (15 Prozent). Generell wird das Einkaufen im Geschäft (93 Prozent) dem Bestellen im Internet (12 Prozent) jedenfalls vorgezogen.
Trotz aller Geschenke bleibt die wichtigste Botschaft des Tages unverändert: Zwei Drittel der Vorarlberger:innen möchten den Muttertag im Kreis der Familie verbringen. Denn was sich Mütter am meisten wünschen, ist oft ganz einfach: Zeit miteinander. „Ein Geschenk ist eine schöne Geste, aber das Wertvollste, das wir schenken können, ist gemeinsame Zeit“, sagen Pollhammer und Binder unisono.