Neue Spürnasenecke bei den ALPLA KIDS eröffnet
Forschen, Staunen, Entdecken: Bei den ALPLA KIDS bereichert eine neue Spürnasenecke das Angebot. Der besondere Lernraum lädt Kinder ein, spielerisch die Welt von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu entdecken. Die Wirtschaftskammer, die V.E.M. und die ALPLA Werke springen bei der Finanzierung ein.
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Mit eigens entwickelten Forschermöbeln, vielfältigen Materialien und einem pädagogisch begleiteten Programm werden schon die Jüngsten zum Forschen und Staunen angeregt. Damit wird nicht nur frühkindliche Neugier gefördert, sondern auch ein wichtiger Grundstein gelegt, um dem Fachkräftemangel in technischen Berufen entgegenzuwirken. Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat gemeinsam mit der Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie (V.E.M.) und engagierten Unternehmen (als lokale Sponsoren für weitere Standorte) die Verantwortung übernommen, die Ausweitung der Spürnasenecken in Vorarlberg langfristig zu sichern.
WKV-Präsident Karlheinz Kopf betont: „Frühkindliche Bildung legt den Grundstein für Fähigkeiten und Interessen. Deshalb setzen wir bereits im Kindergarten an, wenn es um den spielerischen Zugang zu Technik und Naturwissenschaften geht. Hier können Neugier und Forscherdrang geweckt werden – unabhängig vom Geschlecht. Denn MINT-Kompetenzen sind entscheidend für Innovationskraft, wirtschaftliches Wachstum und technologischen Fortschritt unseres Bundeslandes. Die kleinen Spürnasen von heute sind die Forscherinnen und Forscher von morgen. Diese Investition wirkt doppelt: Sie eröffnet Kindern bessere Bildungschancen und stärkt zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Vorarlberger Unternehmen. Nur durch konsequente Förderung von MINT können wir dem Fachkräftemangel begegnen und unseren Wirtschaftsstandort langfristig sichern.“
Forscherdrang von Anfang an fördern
Die Spürnasenecke ist ein speziell entwickeltes Konzept, das den natürlichen Wissensdrang von Kindern unterstützt. Sie beinhaltet maßgeschneiderte Labormöbel, umfangreiche Forscherutensilien aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) sowie ein pädagogisches Handbuch. „Neugier, Kreativität und spielerisches Entdecken sind entscheidende Grundlagen für lebenslanges Lernen. Genau diese Kompetenzen werden in der Spürnasenecke früh gefördert und altersgerecht vermittelt. Unserem Kinderhaus ALPLA KIDS und auch ALPLA selbst ist es ein großes Anliegen, Kindern schon frühzeitig den Zugang zu MINT-Themen zu ermöglichen. Investitionen in frühkindliche Bildung sind Investitionen in die Zukunft – deshalb unterstützen wir dieses Projekt mit großer Überzeugung“, betont Uwe Breuder, Obmann Verein Kinderhaus ALPLA KIDS und Head of Human Resources ALPLA Hard.
Verena Schwärzler, Leiterin der ALPLA KIDS Maxis ergänzt: „Als Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung ist es uns sehr wichtig, schon unseren Kleinsten spielerischen an diese Themen heranzuführen. Die Spürnasenecke ist dafür ein wertvolles Instrument. Unsere Kinder lieben es, damit Dinge zu entdecken und zu erforschen.“
Nachhaltiges Finanzierungsmodell
Die Wirtschaftskammer Vorarlberg hat gemeinsam mit der Sparte Industrie die Finanzierung von jährlich zehn Spürnasenecken in Vorarlberger Kindergärten beschlossen. Ein Drittel der Kosten übernehmen die Gemeinden oder lokale Partner aus der Wirtschaft, wie im aktuellen Fall die Firma ALPLA. „Die Bildungswelt ändert sich rasant, dem müssen wir mit entsprechenden Angeboten auch bereits in frühkindlichen Phasen gerecht werden. Wir übernehmen mit dem neuen Finanzierungsmodell für die Spürnasenecken Verantwortung. Wir wollen sicherstellen, dass diese wichtige Initiative für frühkindliche MINT-Bildung auch in Zukunft gewährleistet bleibt“, sagt Gudrun Petz-Bechter, Direktorin-Stellvertreterin WKV.
Für die Umsetzung und Koordination des Projektes „Spürnasenecke“ ist die MINT-Koordinationsstelle für Vorarlberg im BIFO – Beratung für Bildung und Beruf angesiedelt ist, verantwortlich. „In der Berufsorientierung zählen emotional wertvolle Erfahrungen in prägenden Jahren. In jedem Beruf steckt ein bisschen MINT und ein so schöner Zugang zum Thema sichert später ein breites Interessensfeld in der Berufswahl“, sagt Andreas Pichler, Geschäftsführer des BIFO.