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Spartenobmann Markus Kegele
© Matthias Rhomberg

Planungssicherheit darf nicht vom politischen Verhandlungsergebnis abhängen

Die Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Vorarlberg begrüßt die Einigung über die Saisonkontingente 2027 und 2028.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 03.11.2026

Sie schafft Planungssicherheit, löst aber das grundlegende Problem nicht. Die Vorarlberger Betriebe müssen Mitarbeiter:innen langfristig gewinnen und können nicht alle zwei Jahre auf politische Verhandlungsergebnisse warten.

„Tourismus ist ein globaler Wettbewerb – um Gäste ebenso wie um qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig bleiben rund 80 Prozent der touristischen Wertschöpfung in Vorarlberg. Wer die Mitarbeitergewinnung erschwert, gefährdet nicht nur einzelne Betriebe, sondern auch regionale Arbeitsplätze, Investitionen und Wertschöpfung“, betont Spartenobmann Markus Kegele.

Die Sparte fordert daher eine grundlegende Weiterentwicklung des bestehenden Systems: Weg von starren Kontingenten, hin zu einer raschen, digitalen und bedarfsorientierten Arbeitsmarktprüfung. Wenn trotz nachweislicher Suche keine geeigneten Mitarbeiter:innen aus Österreich oder der EU verfügbar sind, muss die Beschäftigung qualifizierter Mitarbeiter:innen aus Drittstaaten rasch und unbürokratisch möglich sein. „Nicht politische Verhandlungszyklen, sondern der tatsächliche Mitarbeiterbedarf unserer Betriebe muss künftig den Ausschlag geben“, erklärt Kegele abschließend.