Valentinstag 2026: Männer schenken häufiger
Wie eine aktuelle KMU-Umfrage zeigt, präsentieren sich Männer zum Valentinstag 2026 besonders schenkfreudig. Blumen bleiben das beliebteste Geschenk, und der Vorarlberger Handel rechnet rund um den 14. Februar mit Umsätzen von etwa 10 Millionen Euro.
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Der Valentinstag am 14. Februar ist auch 2026 ein bedeutender Kaufanlass für den Vorarlberger Handel. 56 Prozent der Vorarlbergerinnen und Vorarlberger planen, zum Tag der Liebenden ein Geschenk zu kaufen. Die Gesamtausgaben belaufen sich dabei voraussichtlich auf rund 10 Millionen Euro und liegen damit um rund eine Million Euro über dem Vorjahresniveau. Besonders auffällig zeigen sich Männer: Sie sind in der Regel spendabler und schenkungsfreudiger als Frauen. 63 Prozent der Männer überreichen ihrem Partner bzw. ihrer Partnerin ein Valentinstagsgeschenk, bei den Frauen sind es 55 Prozent. Beschenkt werden überwiegend die eigenen Partner:innen. Die höchste Schenkungsabsicht zeigen in Vorarlberg verlobte Paare.
Bestseller Blumen
Unangefochten an der Spitze der beliebtesten Geschenke stehen auch heuer Blumen und Pflanzen. 56 Prozent der Schenkenden greifen zu floralen Aufmerksamkeiten. Besonders gefragt sind Rosen, die als weltweites Symbol für Liebe, Romantik, Leidenschaft und Schönheit gelten, gefolgt von Tulpen, Gerbera und Orchideen. Damit zählt der Valentinstag zu den wichtigsten Tagen des Jahres für die Vorarlberger Floristen, die mit persönlicher Beratung, kreativen Werkstücken und regionaler Qualität punkten. „Als zeitloses Symbol für Liebe und Aufmerksamkeit verbinden Blumen Tradition mit individueller Aussagekraft“, sagt Diana Ender Berufsgruppensprecherin der Floristen in Vorarlberg.
Der Valentinstag zeigt sich dabei vielfältiger denn je: Neben roten Rosen liegen pastellige Farben, saisonale Blumen und natürliche Arrangements im Trend. Tulpen, Ranunkeln, Narzissen, Primeln oder Hyazinthen – vielfach bereits aus heimischer Produktion – bringen Frische, Leichtigkeit und Frühlingsvorfreude. „Außerdem ist der Valentinstag längst nicht mehr nur Paaren vorbehalten; Blumen werden an Freundinnen und Freunde genauso wie an Familienmitglieder verschenkt. Ein kleiner Strauß, eine einzelne Blüte oder eine liebevoll gestaltete Pflanze stehen dabei als Zeichen der Zuneigung – unabhängig von Beziehung oder Anlass“, betont Ender.
Beliebte Alternativen zum Blumengeschenk
Neben Blumen zählen Süßigkeiten, Pralinen und Schokolade (34 Prozent) zu den beliebtesten Alternativen. Ebenfalls gefragt sind Restaurantbesuche sowie Parfums und Kosmetika (jeweils 14 Prozent). Pro Geschenk werden durchschnittlich rund 50 Euro ausgegeben. Der Einkauf erfolgt überwiegend im stationären Handel (86 Prozent), was die hohe Bedeutung regionaler Fachbetriebe unterstreicht. „Der Valentinstag ist ein wichtiger Impuls für den heimischen Handel. Besonders erfreulich ist, dass die Kundinnen und Kunden überwiegend im stationären Handel einkaufen und damit gezielt regionale Betriebe verschiedenster Fachrichtungen stärken“, hebt Carina Pollhammer, Spartenobfrau des Vorarlberger Handels, hervor.