Vorarlberger Fahrzeughandel warnt vor Sachbezug für E-Dienstwagen
Mit großer Sorge reagiert der Vorarlberger Fahrzeughandel auf die Pläne der Bundesregierung, künftig einen Sachbezug für E-Dienstwagen einzuführen. Für die Branche wäre dies ein falsches Signal zur falschen Zeit und ein Rückschritt für die Mobilitätswende.
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„Die Wirtschaft war in den vergangenen Jahren ein wesentlicher Treiber der E-Mobilität. Zahlreiche Unternehmen haben ihre Fuhrparks bewusst auf Elektrofahrzeuge umgestellt und dabei auf stabile steuerliche Rahmenbedingungen vertraut“, betont Rudi Lins, Obmann des Vorarlberger Fahrzeughandels.
Die geplante Maßnahme würde sowohl Unternehmen als auch Mitarbeitende zusätzlich belasten und die Attraktivität von E-Dienstwagen deutlich reduzieren. Gerade Firmenflotten hätten wesentlich dazu beigetragen, alternative Antriebe im Alltag zu etablieren und den Umstieg auf emissionsärmere Mobilität voranzutreiben.
Besonders kritisch sieht der Fahrzeughandel, dass die E-Mobilität bereits zuletzt durch zusätzliche Kosten und den Wegfall bestehender Anreize unter Druck geraten ist. „Wer nun weitere steuerliche Belastungen schafft, gefährdet die Bereitschaft zum Umstieg und schwächt die Dynamik der Mobilitätswende“, hebt Lins hervor.
Der Vorarlberger Fahrzeughandel unterstützt daher die Forderung nach einer Überprüfung der geplanten Regelung und spricht sich für verlässliche Rahmenbedingungen sowie langfristige Planungssicherheit für Betriebe und Beschäftigte aus.