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Brohm Bardy, WirHochVier
© WKV/Vrabl

WirHochVier: Erfolgreicher Auftakt der Dialogformate 

Premiere des Dialogformats „WirHochVier“ in der inatura Erlebnisschau Dornbirn: Die Vortragende Michaela Brohm-Badry referierte in ihrem Impulsvortrag über die essenzielle Rolle intrinsischer Motivation. Das Plädoyer der führenden Motivationsforscherin Deutschlands lautete: „Mehr wollen, weniger müssen.“

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 20.01.2026

WirHochVier ist ein innovatives, themenbezogenes Programm, das von der Wirtschaftskammer Vorarlberg (WKV) gemeinsam mit der Bildungsdirektion Vorarlberg und der Pädagogischen Hochschule Vorarlberg für Vorarlberger Schulen konzipiert wurde. Ziel ist es, Schulleitungen gezielt zu stärken, schulautonome Spielräume mutig zu nutzen und die Leistungsfähigkeit von Schüler:innen langfristig zu fördern. Gelingen soll dies durch ein vielfältiges Fortbildungsangebot im Bereich der Positiven Psychologie, dessen Wirksamkeit in einer Studie, betreut von Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry, gemessen werden soll.  

Innovative Ideen durch Austausch
Eine Säule von WirHochVier bilden die Dialogformate, zu denen Menschen aus Schule, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft eingeladen werden. Im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden oder Besuchen an Schulen sollen neue Ideen entstehen – z. B. zu Themen wie Data Literacy, Stärkenorientierung oder schulautonomen Freiräumen.

Vergangenen Donnerstag überzeugte Prof. Dr. Michaela Brohm-Badry, Professorin für Lehr-Lernforschung an der Universität Trier, bei der Auftaktveranstaltung mit ihrem europsychologische Plädoyer für intrinsische Motivation und Positive Psychologie „Mehr Freiheit. Mehr Verantwortung. Mehr Leistung. Lasst Menschen wollen – nicht müssen“ die geladenen Unternehmer:innen, Führungskräften, Lehrpersonen und Expert:innen.

„WirHochVier steht für praxisnahe Impulse und offenen Dialog über Führung und Leistungskultur. Der überaus positive Start mit Prof. Brohm-Badry zeigt: Genau danach suchen unsere Mitglieder“, erklärte WKV-Vizepräsidentin Jennifer Bitsche und war erfreut über die positive Resonanz der Dialogformate-Premiere. 

Auch Gudrun Petz-Bechter, WKV-Direktor-Stellvertreterin, betonte hinsichtlich des gelungenen Auftakts die tragende Rolle der positiven Psychologie: „Motivation und Leistungskultur sind zentrale Zukunftsthemen für den Wirtschaftsstandort Vorarlberg. Um diese möglichst früh im Alltag unserer künftigen Generationen zu verankern, unterstützen wir die Schule dabei, Zukunftsorte mit Innovationsfreude zu werden.“

Weitere Termine der Dialogformate folgen im Laufe des Jahres. Mehr Informationen unter wkv.at/wirhochvier