WKV-Kopf: „Kein Übernachtungseuro für die Landwirtschaft"
Die neuerliche Forderung von Landwirtschaftskammer-Präsident Josef Moosbrugger nach einem Übernachtungseuro für die Landwirtschaft lehnt WKV-Präsident Kopf ab.
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„Gerade die Hotellerie steht unter enormem Kosten- und Wettbewerbsdruck. Ein weiterer Euro pro Nächtigung ginge zu Lasten der ohnedies knappen Margen der Betriebe, denn gute Nächtigungszahlen bedeuten nicht automatisch auch eine gute Ertragslage. Auch wenn ein Euro pro Nächtigung leicht verkraftbar erscheinen mag, sind zusätzliche Belastungen grundsätzlich abzulehnen.“
„Die Leistungen der Landwirtschaft sind anerkennenswert, dienen aber der gesamten Bevölkerung und werden bereits massiv aus öffentlichen Mitteln unterstützt. Neben anderen Förderungen sind allein für die gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und Entwicklung des ländlichen Raums 2025/2026 rund 1,7 Milliarden Euro von den Steuerzahlern geflossen. Und auch in der aktuellen Krisensituation steht der Steuerzahler den Landwirten hilfreich zur Seite. Es geht also nicht um die Frage, ob dem Gast unsere Bauern oder unsere Landschaft einen zusätzlichen Euro wert seien. Ein zusätzliches Körberlgeld aus der Kasse einer anderen Branche kommt daher überhaupt nicht in Frage“, betont Kopf.