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Start Landstrasser Hauptstrasse
© Johannes Stuhlpfarrer | WKW

Der Umbau hat begonnen

Die Neugestaltung der Landstraßer Hauptstraße bringt im ersten Bauabschnitt auf 700 m Länge sichere Radwege, weniger Bodenversiegelung und mehr Grün.

Lesedauer: 1 Minute

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08.04.2026

Derzeit wird auf der Landstraßer Hauptstraße bereits fleißig gearbeitet: Im ersten Bauabschnitt zwischen Juchgasse und Schlachthausgasse wird die Radinfrastruktur massiv verbessert. Wo es bisher lediglich schmale Mehrzwecktreifen gab, werden nun schrittweise stadtauswärts auf beiden Seiten baulich getrennte Ein-Richtungs-Radwege errichtet. 

Von der neuen Lösung profitieren nicht nur Radfahrer:innen, auch Fußgänger:innen und Autofahrer:innen bekommen eine klare Struktur, verbesserte Kreuzungsbereiche und bessere Sichtbeziehungen. Mit den Radwegen kommen zusätzlich viele neue Radabstellmöglichkeiten: 100 Radbügel sollen es in diesem Abschnitt der Landstraßer Hauptstraße werden.

Die Neugestaltung der Landstraßer Hauptstraße bringt für die Unternehmer:innen Herausforderungen. Bei Problemen unterstütze ich sie mit Rat und Tat.

Im genannten Bereich stehen bereits 69 Bäume. Diese werden um 28 Bäume und fünf Hochstammsträucher ergänzt, und zwar nicht nur auf der Landstraßer Hauptstraße, sondern auch in den Seitengassen Keinergasse, Steingasse und Eslarngasse. Sie werden in den heißen Sommermonaten für angenehmen Schatten und damit ein besseres Mikroklima sorgen. Außerdem erhalten alle Bäume eine automatische Bewässerung. Nach dem Motto „Raus aus dem Asphalt“ werden im Projektgebiet weiters 5.700 Quadratmeter mittels neuer Pflasterung und Grünflächen entsiegelt. Aber nicht nur das: Allein im ersten Abschnitt entstehen auf insgesamt 1.200 Quadratmetern neue bzw. erweiterte Grünflächen. 

Anschließend an den ersten Bauabschnitt der Landstraßer Hauptstraße sollen zwei Begegnungszonen entstehen. Auf Höhe des Rochusmarkts, zwischen Weyrgasse und Erdbergstraße/Kundmanngasse, sowie zwischen Barichgasse und Juchgasse sehen die ersten Planungen vor, dass sich alle Verkehrsteilnehmer:innen die Straße teilen. Neue Bäume und Sträucher, Sitzgelegenheiten und Wasserelemente sollen den Aufenthalt in diesen Abschnitten angenehmer machen. Gleichzeitig soll die Durchfahrt für den öffentlichen Verkehr und für Kfz möglich bleiben.