Meiselmarkt & Schwendermarkt: Nachtschicht im Grätzl
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Wenn die Marktstände bis 23 Uhr offen bleiben, wird aus dem Einkauf ein Abend im Grätzl. Bei der 5. Langen Nacht der Wiener Märkte am 4. September 2026 machten auch Meiselmarkt und Schwendermarkt im 15. Bezirk mit. Den Schwendermarkt besuchten WKOimBezirk Obmann Patrick Scheck und Bezirksvorsteher Mag. Dietmar Baurecht.
Die Lange Nacht ist längst mehr als ein Fest: Im Vorjahr kamen über 227.000 Besucher:innen. Heuer waren 17 fixe Märkte und drei Wochenmärkte aus 14 Wiener Bezirken dabei. Wer bis 21.30 Uhr zwei Märkte besuchte und seine Teilnehmerkarte abstempeln ließ, nahm an der Verlosung von 230 Geschenkkörben teil. Die Aktion führt Kund:innen gezielt auch zu Märkten, die sie sonst nicht ansteuern.
Der Meiselmarkt ist dabei ein Sonderfall: Als einziger Markt Wiens ist er vollständig überdacht. Am Schwendermarkt stand am frühen Abend Austropop auf dem Programm.
Für die Unternehmer:innen zählt, was am Abend an den Ständen ankommt. Märkte leben von Frequenz und vom Gespräch mit der Kundschaft. Eine Veranstaltung, die Familien, Nachbar:innen und Neugierige bis in die Nachtstunden auf die Märkte holt, bietet Standler:innen die Chance auf zusätzliche Kundschaft.
Für Markt- und Straßenhändler:innen hat die Wirtschaftskammer Wien eine eigene Interessenvertretung: das Landesgremium des Markt-, Straßen- und Wanderhandels. Es informiert seine Mitglieder in der Marktnews zu rechtlichen und wirtschaftlichen Fragen, zuletzt etwa zur Lebensmittelkennzeichnung und zum Wechsel der Rechtsform. Zusätzlich bietet es eine Sprechstunde nach telefonischer Anmeldung an.