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Gastro-Obmann Thomas Peschta erwartet volle Wirtshäuser.
© Florian Wieser

Ganslsaison in Wien startet mit guter Buchungslage

Komfort und Geschmack sind die stärksten Argumente für das Ganslessen beim Wirt. Gastronomen rechnen mit guten Umsätzen.

Lesedauer: 3 Minuten

Aktualisiert am 23.10.2026

Der November naht und damit auch die bei Gästen und Wirten gleichermaßen beliebte Ganslsaison. Und auch für die kommenden Wochen stehen die Vorzeichen gut. Eine aktuelle Umfrage unter Wienerinnen und Wienern bestätigt die nach wie vor hohe Beliebtheit der Delikatesse und des damit verbundenen Gasthausbesuchs. „Ganslzeit ist nur einmal im Jahr, da geht man ins Gasthaus, ist für die Befragten das Top-Argument für den Besuch in der Gastro. Und an zweiter Stelle steht der Geschmack. Im Gasthaus schmeckt es am besten“, sagt Thomas Peschta, Obmann der Wiener Fachgruppe Gastronomie zu den aktuellen Umfrage-Ergebnissen.

 Im Gasthaus schmeckt es am besten.

Weitere Gründe für das Ganslessen beim Wirt

Für das Ganslmenü in der Gastronomie mit Familien und Freunden sprechen weitere Gründe: „Weil man es selbst nicht so gut hinbekommt, weil man nicht den ganzen Tag für eine Mahlzeit in der Küche stehen möchte, sondern sich lieber mit seinen Freunden entspannen will“, weiß Peschta. Er stellt auch einen Trend zur Bio-Gans fest: „27 Prozent der Befragten würden eine Bio-Gans vorziehen. Die Herausforderung für die Wirte ist, sie zu einem Preis anzubieten, der von den Gästen auch akzeptiert wird. Und das ist wegen der hohen Einkaufs- und Energiepreise schwierig.“

Gute Buchungslage in der Wiener Gastronomie

Die Wiener Gastrobetriebe blicken mehrheitlich optimistisch auf die kommenden Spezialitätenwochen. Peschta: „Für 85% der Betriebe ist Gansl-Zeit von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Und der vorherrschende Optimismus liegt daran, dass die Buchungslage sehr gut ist. Viele Betriebe haben bereits volle Reservierungsbücher.“

Reservierungen wahrnehmen oder stornieren

Der Gastro-Obmann appelliert an die Gäste, den getätigten Reservierungen auch nachzukommen: „Gerade bei der Ganslsaison ist der Wareneinsatz für uns sehr hoch und eine gebratene Gans kann man nicht am nächsten Tag verkaufen. Wenn hier Gäste ohne zu stornieren wegbleiben, hat der Wirt einen nur schwer auszugleichenden Verlust.“ 

Gastro-Obmann Thomas Peschta erwartet volle Wirtshäuser.
© Florian Wieser„27 Prozent der Befragten würden eine Bio-Gans vorziehen. Die Herausforderung für die Wirte ist, sie zu einem Preis anzubieten, der von den Gästen auch akzeptiert wird“, sagt Thomas Peschta, Obmann der Wiener Fachgruppe Gastronomie