Mitfahrbörse startet in Erdberg
„FahrMit Inzersdorf“ geht nach einem Jahr in den Regelbetrieb. Die Wirtschaftskammer Wien bringt das Modell auch nach Erdberg.
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Aus dem Pilotprojekt wird ein dauerhaftes Angebot: Die überbetriebliche Mitfahrbörse „FahrMit Inzersdorf“ der Wirtschaftskammer Wien geht nach einem Jahr erfolgreicher Erprobung in den Regelbetrieb über. Die Wirtschaftskammer Wien startet das Modell auch in Erdberg. Es bringt Beschäftigte verschiedener Unternehmen für gemeinsame Fahrten zusammen.
„Mit ‚FahrMit Inzersdorf‘ haben wir gezeigt, dass Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg auch beim Arbeitsweg funktioniert“, sagt Stefan Ehrlich-Adám, Obmann der Sparte Industrie in der Wirtschaftskammer Wien. „Die Mitfahrbörse bringt Beschäftigte zusammen, spart Kosten und reduziert Verkehr und Emissionen. Der erfolgreiche Verlauf ist für uns ein klarer Grund, das Angebot dauerhaft weiterzuführen.“
In Inzersdorf haben fast 250 aktive Nutzerinnen und Nutzer fast 6.000 Kilometer gemeinsam zurückgelegt; die durchschnittliche Distanz beträgt 14,65 Kilometer pro Fahrt, was ungefähr der Strecke vom Stephansplatz zum Kahlenberg entspricht.
Wiener App FluidLife verbindet Beschäftigte
„Einzelne Betriebe können oft nur einen begrenzten Kreis an möglichen Mitfahrenden erreichen. Wenn mehrere Unternehmen zusammenarbeiten, entstehen deutlich mehr Möglichkeiten für passende Fahrgemeinschaften. Dieses Potenzial wollen wir jetzt auch in Erdberg nutzen und damit einen weiteren Standort und seine Beschäftigten unterstützen“, unterstreicht Ehrlich-Adám.
Sechs Unternehmen im Betriebsgebiet Inzersdorf nehmen an „FahrMit Inzersdorf“ teil. Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich mit der App „FluidLife“ des Wiener Softwareentwicklers Fluidtime Data Services zu Fahrgemeinschaften für den Arbeitsweg zusammenschließen, sowohl als Fahrerinnen und Fahrer als auch als Mitfahrende.
Fahrgemeinschaften für Arbeitswege und Privatfahrten
Durch die Teilnahme mehrerer Betriebe finden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leichter gemeinsame Fahrten und können diese flexibler gestalten. Für sie ist die Nutzung der App kostenlos, und sie sparen durch Fahrgemeinschaften Treibstoff- und Parkkosten. Erfreulich: Die Nutzerinnen und Nutzer verwenden die App zunehmend auch für Privatfahrten und Langstrecken, etwa nach Vorarlberg, Kärnten oder die Steiermark. Zu den weitesten regelmäßigen Pendelstrecken zählen Fahrten aus Langenlois, Wilhelmsburg (NÖ) und Apetlon (Bgld).