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Eine Person sitzt auf einem Sofa und hält in der rechten Hand einen Blumenstrauß aus Tulpen. Die Person wird von hinten von einem Kind umarmt.
© Syda Productions | stock.adobe.com

Muttertag bringt Wiener Handel 65 Millionen Euro Umsatz

Zwei Drittel der Wienerinnen und Wiener wollen heuer jemanden zum Muttertag beschenken. Im Schnitt werden 64 Euro ausgegeben, besonders gefragt sind Blumen, Süßwaren und Restaurantbesuche.  

Lesedauer: 3 Minuten

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Aktualisiert am 04.05.2026

Der Muttertag am 10. Mai ist für den Wiener Handel einer der wichtigsten Kaufanlässe im Frühjahr. Laut einer aktuellen Befragung der Wirtschaftskammer Wien und KMU Forschung Austria planen 63 Prozent der Wienerinnen und Wiener, jemanden zum Muttertag zu beschenken. Insgesamt werden dafür heuer rund 65 Millionen Euro ausgegeben. 

Die Wiener Geschäfte bieten eine große Auswahl an Geschenkideen und unterstützen mit persönlicher Beratung dabei, das passende Präsent zu finden.

Wiener geben im Schnitt 64 Euro aus

Pro Kopf liegen die geplanten Ausgaben für Muttertagsgeschenke heuer bei durchschnittlich 64 Euro. Das ist etwas mehr als im Vorjahr. Am häufigsten wird die eigene Mutter beschenkt. 80 Prozent der Schenkenden kaufen ein Geschenk für ihre Mutter, 22 Prozent für Partnerinnen und 14 Prozent für Schwiegermütter.
„Wir rechnen heuer mit einem guten Muttertagsgeschäft. Auch wenn das Leben teurer geworden ist, lassen sich viele diesen familiären Anlass nicht nehmen und zeigen sich großzügig. Der Muttertag sorgt für zusätzliche Frequenz in den Wiener Einkaufsgrätzeln und belebt unterschiedlichste Branchen, vom Handel bis zur Gastronomie“, sagt Margarete Gumprecht, Obfrau der Sparte Handel in der Wirtschaftskammer Wien. 

Diese Geschenke sind zum Muttertag besonders beliebt 

Besonders stark profitieren rund um den Muttertag der Blumen- und Süßwarenhandel, Drogerien, Parfümerien und der Schmuckhandel. Auch gemeinsame Aktivitäten und persönliche Erlebnisse gewinnen laut Gumprecht zunehmend an Bedeutung.

Die beliebtesten Muttertagsgeschenke in Wien: 

  • Blumen und Pflanzen: 52 Prozent
  • Süßwaren: 31 Prozent
  • Restaurantbesuche: 22 Prozen
  • Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen: 20 Prozen
  • Wellnessangebote: 14 Prozent

Last-Minute-Käufe stärken den stationären Handel

Für den Wiener Handel sind die Tage unmittelbar vor dem Muttertag besonders wichtig. Rund 80 Prozent der Befragten besorgen ihre Geschenke erst in der Woche vor dem Muttertag oder sogar am Feiertag selbst.
Der stationäre Handel spielt dabei die zentrale Rolle. 87 Prozent der Schenkenden kaufen ihre Geschenke überwiegend vor Ort. 35 Prozent kaufen zumindest teilweise auch online.
„Gerade kurzfristig greifen viele auf Angebote vor Ort zurück. Die Wiener Geschäfte bieten eine große Auswahl an Geschenkideen und unterstützen mit persönlicher Beratung dabei, das passende Präsent zu finden“, betont Gumprecht.

Muttertag als Impuls für Handel und Gastronomie  

Der Muttertag bleibt damit ein wichtiger Umsatzbringer für Wien. Neben klassischen Geschenken wie Blumen, Süßwaren oder Schmuck sorgen auch Restaurantbesuche, Gutscheine und Wellnessangebote für zusätzliche Kaufimpulse. Besonders der stationäre Handel profitiert von der hohen Last-Minute-Nachfrage kurz vor dem Muttertag.


Muttertag 2026
© WKW/KMU-Forschung