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Bücherstapel mit einem aufgeschlagenen Buch vor einem verschwommenen Hintergrund
© caftor | stock.adobe.com

Tag der Buchhandlungen in Wien am 8. Oktober

Rund 400 Wiener Buchhandlungen bieten Auswahl und Beratung. Gedruckte Bücher und E-Books bestehen nebeneinander.

Lesedauer: 3 Minuten

Aktualisiert am 07.10.2026

„Kuratierte Buchhandlungen tragen wesentlich dazu bei, dass Leserinnen und Leser neben Bestsellern auch regionale und Publikationen mit kleinerer Auflage entdecken. Sie sorgen damit für Vielfalt am Buchmarkt und machen Literatur sichtbar, die sonst oft unter dem Radar bleiben würde“, sagt Kristina Macherhammer-Hochwarter anlässlich des Tages der Buchhandlungen, der am 8. Oktober wieder begangen wird.

Buchhandlungen sind und bleiben ein wichtiger Wirtschafts- und Kulturfaktor. In Wien gibt es rund 400 Buchhandlungen, die aus den rund 8.000 Neuerscheinungen österreichischer Verlage die für ihre Kunden interessanten Bücher auswählen.

E-Books und gedruckte Bücher bestehen nebeneinander

Eine bis ins Jahr 2030 gehende österreichweite Prognose zeigt, dass E-Books auf immer breitere Akzeptanz stoßen und das digitale Lesen ein zunehmend wichtiger Bestandteil des Buchmarktes wird. Während die Zahl der Nutzer von E-Books laut Prognose von 1,4 Millionen im Jahr 2020 auf 2,19 Millionen im Jahr 2030 steigt, bleiben gedruckte Bücher mit 3,29 Millionen Lesern weiterhin das meistgenutzte Format. Der Buchhandel steht also nicht vor einem „Entweder-Oder“, sondern beide Formate, Print und E-Book, bestehen nebeneinander. Das klassische Buch behauptet seine starke Stellung, während E-Books neue Lesergruppen erschließen.

Lesen fördert Sprachkompetenz und soziale Fähigkeiten

Wer regelmäßig Romane und Geschichten liest, verbessert nicht nur seine Sprachkompetenz, sondern fördert auch Empathie, soziale Fähigkeiten und geistige Fitness sowie das persönliche Wohlbefinden. Deshalb sollte der Zugang zu Büchern sowie die Leseförderung bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gesellschaftlich unterstützt werden. Das geht aus der in diesem Jahr veröffentlichten Studie „Die positiven Wirkungen des Lesens von erzählender Belletristik“ hervor.

„Jedes gelesene Buch ist eine Investition in Bildung, Kreativität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Wiener Buchhandlungen leisten dazu täglich einen wichtigen Beitrag, indem sie Menschen mit Geschichten, Wissen und neuen Perspektiven in Kontakt bringen“, sagt Kristina Macherhammer-Hochwarter abschließend.

Kristina Macherhammer
© Richard Schuster "Buchhandlungen sorgen für Vielfalt am Buchmarkt und machen Literatur sichtbar, die sonst oft unter dem Radar bleiben würde“, sagt Kristina Macherhammer-Hochwarter.