der eday21 on demand

Videoaufzeichnungen und Präsentationsunterlagen

Die Videos und Präsentationsunterlagen zu den einzelnen Vorträgen und Diskussionen finden Sie im Programm (in den jeweiligen Themenblöcken).

Alle derzeit verfügbaren Videos wurden auch in einer Playlist am Youtube-Channel der WKÖ zusammengefasst.
» eDAY21-Playlist auf Youtube


 eDAY21 - Eröffnung durch WKÖ-Präsident Harald Mahrer


 eDAY21 - Keynote: Viktor Mayer-Schönberger

» Präsentationsfolien (pdf)


» eDAY21 - Fotogalerie (alle Fotos © Florian Wieser) 

» eDAY21 - Playlist auf Youtube


Zusammenfassungen der Themenblöcke - Stream 1 (Julius Raab Saal)



Erste Eindrücke vom eDAY21

Die Bilder sind mit Links zu hochaufgelösten Fotos versehen und können gerne verwendet werden.

Copyright aller Bilder: Florian Wieser


 



Keynote

Viktor Mayer-Schönberger

Innovative Mindsets in digitalen Zeiten

Die Verfügbarkeit von Daten ist entscheidend für den unternehmerischen Erfolg, erläuterte der Autor und Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger in seiner Keynote des eDAY21. Für ihn sind Innovationen und die Innovationsfähigkeit das Lebenselixier der Wirtschaft. Erfolgreiche Unternehmerinnen und Unternehmer seien in der Lage, zielgerichtet zu träumen und das zu bauen, was der Welt fehlt. Dass Innovationen immer stärker von Daten getrieben werden, führt allerdings zu einem altbekannten Problem: Diejenigen, die aufgrund ihrer Marktmacht Zugriff auf große Datenmengen haben, graben den Kleinen das Wasser ab. Damit sich das ändert, plädiert Mayer-Schönberger für einen demokratisieren Zugriff auf die Datenschätze des digitalen Zeitalters.


Viktor Mayer-Schönberger ist Professor für Internetregulierung an der Universität Oxford. Zuvor war der gebürtige Salzburger zehn Jahre lang Professor in Harvard. Er berät Unternehmen, Regierungen und internationale Organisationen zum Thema Datenpolitik. 2018 wurde er in den Digitalrat der deutschen Bundesregierung berufen. Gleichzeitig ist er auch Autor mehrerer Weltbestseller in denen er u.a. für das Recht auf Vergessenwerden im digitalen Zeitalter plädiert. Derzeit beschäftigt sich Mayer-Schönberger mit den gesellschaftlichen Folgen der Nutzung von Big Data und der Monopolisierung solcher Daten durch große digitale Plattformen a la Facebook, Amazon, Google und Co. Er macht sich stark für eine neue Kultur des Daten-Teilens, die sowohl den Wohlstand als auch die Rechte der Menschen und die Souveränität unserer Gesellschaft sichert.



Eindrücke vom eDAY20

Im Jahr 2020 fand der eDAY Corona-bedingt ausschließlich online via Livestream statt. 

Neben der Keynote von Anders Indset und der Diskussion mit Zukunfts- und Trendforscher Tristan Horx beschäftigte sich der eDAY20 damit, wie die Digitalisierung als Starthilfe in Corona Zeiten dienen kann. Informiert wurde in über 30 Impuls- und Fachvorträgen zu aktuellen Digitalisierungsthemen wie z.B. Customer Journey – die Wege des Kunden beim Online-Shopping, Unternehmensorganisation in der digitalen Welt, IT-Sicherheit und Datenschutz, Social Media, Blockchain, Künstliche Intelligenz u.v.m. 


Keynote Anders Indset

Was jetzt gefragt ist, sind Gestalter des Wandels, leaders of change“ postulierte Wirtschaftsphilosoph und Vordenker Anders Indset in seiner eDAY20-Keynote. Noch nie habe es in Österreich so wirtschaftlich fitte Unternehmerinnen und Unternehmer gegeben. Überhaupt sei man hierzulande deutlich weiter als anderswo mit Akteuren, die Probleme zum Wohle der Menschen lösen, so Indset am eDAY. Was es aus seiner Sicht aber braucht, ist ein neues Verstehen, ein besseres Verständnis, denn: "Wissen heißt nicht verstehen." Und: "Daten suchen und speichern können Maschinen besser."

Anders Indset

Anders Indset



Zukunftsdiskussion mit Tristan Horx

Laut Zukunftsforscher Tristan Horx kann Digitalisierung analoge Beziehungen verstärken, indem sie mehr Zeit dafür gibt. Gefragt, was Unternehmen als Arbeitgeber für eine neue Generation an Arbeitskräften, die gerade heranwächst, attraktiv mache, konstatierte Horx: "Jüngere wollen Sinn, Vertrauen und Lebensqualität, sind dafür weniger am Finanziellen interessiert." Das Stichwort, das besser passe als die viel zitierte Work-Life-Balance, lautet "Work-Life-Blending". Gemeint ist damit, den Rhythmus seines Arbeitens auf Basis von Absprachen und innerhalb gewisser Spielräume selbständig zu wählen.