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Miniatureinkaufswagen gefüllt mit Paketen steht auf Laptoptastatur, am Bildschirm ist ein geöffneter Webshop ersichtlich
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E-Commerce und Webshop

Digitale Kaufprozesse verstehen, die richtigen E-Commerce-Lösungen finden, Prozesse im Online-Vertrieb optimieren

Lesedauer: 5 Minuten

20.08.2026
Dieses Informationsangebot gibt EinsteigerInnen einen Überblick zum Thema E-Commerce und unterstützt bei der Auswahl und Einrichtung von Web-Shop-Lösungen, Online-Bezahlmöglichkeiten und Logistikprozessen im Online-Handel.Für Unternehmen, die bereits im Bereich E- und M-Commerce aktiv sind, werden Erfolgsfaktoren zur Optimierung von digitalen Service- und Vertriebsaktivitäten vorgestellt.

E-Commerce für Einsteiger

Der digitale Wandel sorgt für Veränderungen im Konsumentenverhalten. Aus dem verstärkten Einsatz von Internet und Smartphones im Kaufprozess resultieren neue Kaufgewohnheiten. Die praktischen Tipps zum Umgang mit dem digitalen Kundenverhalten helfen, auf den Wandel zu reagieren und zeigen, was Sie beachten müssen. 

Online-Vertrieb für Einsteiger

Der Online-Vertrieb spielt neben den direkten und indirekten Absatzwegen eine wichtige Rolle. Durch die optimale Verbindung von On- und Offline-Angeboten eröffnen sich Marktpotenziale.

Vor dem Start in den Online-Vertrieb sollten Unternehmen sich darüber informieren, was beachtet und was vermieden werden sollte.

Einstieg in den Online-Handel

Webshop: Einsatzmöglichkeiten und Shop-Lösungen

Für KMU gibt es grundsätzlich drei Varianten, einen Online-Shop umzusetzen: Eigenentwicklung, Mietlösung oder Open-Source-Shop.

Eine Eigenentwicklung bietet maximale Flexibilität und individuelle Anpassungsmöglichkeiten, ist jedoch mit hohen Kosten, längerer Entwicklungszeit und laufendem Wartungsaufwand verbunden.

Mietlösungen (z. B. SaaS-Shop-Systeme wie etwa Shopify) ermöglichen einen schnellen, kostengünstigen Einstieg mit Hosting, Updates und Support inklusive, sind dafür aber in der Anpassbarkeit begrenzt und verursachen laufende Gebühren.

Open-Source-Shops kombinieren große Gestaltungsfreiheit mit vergleichsweise geringeren Lizenzkosten, erfordern jedoch technisches Know-how oder externe Dienstleister für Einrichtung, Betrieb und Sicherheit.

Zusätzlich gibt es Headless-Shop-Ansätze, bei denen Frontend und Shop-System getrennt sind, sowie Hybridlösungen, die Marktplätze, Social Commerce und eigene Shops kombinieren. Welche Lösung am besten passt, hängt von Budget, internen Ressourcen und den langfristigen Zielen des Unternehmens ab. Für KMU ist entscheidend, eine Lösung zu wählen, die zur aktuellen Unternehmensgröße passt und zugleich Raum für zukünftiges Wachstum lässt.

Zahlungsmöglichkeiten im Online-Handel

Um Zahlungsvorgänge online abzuwickeln, stehen unterschiedliche elektronische und mobile Bezahlmethoden und Zahlungssysteme (E-Payment und M-Payment) zur Verfügung. Bei der Auswahl der einzelnen Zahlungsverfahren sind für Webshop-Betreiber insbesondere Sicherheit und Kosten von Bedeutung. Gleichzeitig sollten Online-Händler aber auch Überlegungen zum Geschäftsmodell des Web-Shops und zu den Zielgruppen anstellen.

Payment Service Provider bieten für die technische Anbindung und die Transaktionsabwicklung im E- und M-Commerce sozusagen die "virtuelle Kasse" im Internet an und integrieren die gewünschten Bezahlsysteme in Online-Shops.

Zertifizierungen im Online-Handel 

Das Österreichische E-Commerce Gütezeichen ist ein wichtiges Qualitätskriterium für Webshops, das Verbrauchern einen sicheren Online-Einkauf garantiert. Durch die Zertifizierung erhalten Online-Händler nicht nur ein Zeichen für Seriosität, sondern auch kostengünstige Unterstützung und Beratung für ihren Online-Shop.

Verkauf über Marktplätze

Marktplätze bieten KMU vielfältige Möglichkeiten, ihre Produkte online zu verkaufen. Neben großen internationalen Plattformen mit hoher Reichweite gibt es auch regionale Marktplatzanbieter, die einen gezielten Zugang zu lokalen Kundengruppen ermöglichen. Der Einstieg ist in der Regel niederschwellig: Händler können ohne großen technischen Aufwand starten, das „Wasser testen“ und erste Online-Verkaufserfahrungen sammeln. Gleichzeitig eröffnen internationale Marktplätze die Chance, schrittweise neue Märkte zu erschließen und erste Schritte in Richtung Internationalisierung zu gehen – mit überschaubarem Risiko und klar kalkulierbarem Aufwand.

Verkauf über Social Media

Social Commerce gewinnt auch in Österreich zunehmend an Bedeutung und bietet KMU neue Wege, Kund:innen direkt über soziale Netzwerke zu erreichen. Plattformen wie Instagram und TikTok ermöglichen es bereits heute, Produkte über sogenannte Shoppable Posts, Produkt-Tags oder Live-Formate zu präsentieren und den Kaufprozess nahtlos anzubahnen. In Österreich ist der direkte Checkout innerhalb der Plattformen teilweise noch eingeschränkt, gängig ist jedoch die Verknüpfung der Social-Media-Kanäle mit dem eigenen Online-Shop oder Marktplätzen, auf die Nutzer:innen mit wenigen Klicks weitergeleitet werden. Besonders Instagram eignet sich für visuell starke Produkte, während TikTok durch kurze Videos und Creator-Kooperationen hohe Reichweiten und Aufmerksamkeit ermöglicht. Für österreichische KMU bietet Social Commerce damit einen niederschwelligen Einstieg, um neue Zielgruppen zu testen, Markenbekanntheit aufzubauen und den Online-Vertrieb schrittweise auszubauen.

Infos zu Social Commerce

Customer Relationship Management (CRM)

Mit Hilfe von Customer Relationship Management-Software (sogenannte CRM-Lösungen) können Unternehmen im E- und M-Commerce Marketingstrategien, Service- und Vertriebsaktivitäten mit den Kundenkontakte bzw. -daten abstimmen. So kann individuell auf die spezifischen Kundenbedürfnisse reagiert werden.

Bewertungen im Internet

Kundenbewertungen in Sozialen Medien oder auf Internet-Plattformen können mögliche Schwachstellen im Unternehmen oder bei Geschäftsprozessen (z. B. Services und Vertrieb) aufzeigen. Beim Umgang mit schlechten Bewertungen sollte man sachlich und professionell bleiben.

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