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© adobestock Sergii Figurnyi

Ergebnisse der Global Business Barometer-Umfrage Albanien 2025

Umfrage zeigt trotz anhaltender struktureller Herausforderungen ein stabiles Geschäftsklima

Lesedauer: 1 Minute

Albanien
27.01.2026

Unsere jährliche Umfrage unter den österreichischen Auslandsniederlassungen ergab für Albanien ein gemischtes Bild. Die Befragten schätzen das Geschäftsumfeld als beständig mit leicht positiver Tendenz ein, sehen jedoch weiterhin erhebliche strukturelle Herausforderungen.

Im Jahr 2025 beschrieben 74 % der österreichischen Tochterunternehmen in Albanien die wirtschaftliche Lage als unverändert im Vergleich zum Vorjahr. 16 % meldeten eine Verbesserung und 10 % eine Verschlechterung. Damit fällt die Einschätzung zur Wirtschaftslage in Albanien besser aus als zum allgemeinen Wirtschaftsklima (16 % Verbesserung, 63 % unverändert, 21 % Verschlechterung). Hinsichtlich der Unternehmensentwicklung gaben die meisten Befragten an, dass Investitionsvolumen, Gesamtumsatz, Auftragslage und Kapazitätsauslastung im Jahr 2025 gleich blieben oder zurückgingen.

Die Erwartungen für das Jahr 2026 zeichnen ein gemischtes, aber insgesamt stabiles Bild. So geht die Mehrheit der Tochtergesellschaften (58 %) davon aus, dass das Geschäftsumfeld unverändert bleibt. 21 % erwarten eine Verbesserung und ebenso viele einen Rückgang. Die meisten Unternehmen rechnen auch mit einer stabilen Entwicklung des Umsatzes, der Beschäftigtenzahl, der Investitionspläne und des Auftragsvolumens, wobei die Einschätzungen zur Kapazitätsauslastung variieren.

Bei marktbezogenen Themen bewerteten die Befragten besonders die Digitalisierung (95 % gut/sehr gut) und das Arbeitsrecht (84 % gut/sehr gut) positiv. Als die größten Herausforderungen wurden die Bekämpfung von Kriminalität und Korruption (79 % schlecht/sehr schlecht), die Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte (79 % schlecht/sehr schlecht) und die Rechtssicherheit (74 % schlecht/sehr schlecht) genannt. Als wesentliche externe Risiken werden vor allem militärische Konflikte und geopolitische Spannungen (37 %) hervorgehoben, gefolgt von Diskriminierung ausländischer Unternehmen (26 %) und Protektionismus (26 %).

Nachhaltigkeit und die Einführung von KI gewinnen in den österreichischen Tochtergesellschaften in Albanien zunehmend an Bedeutung:

Detaillierte Analyse Albanien


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Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich gerne jederzeit an tirana@wko.at.

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