Global Insights | Anhaltende Spannungen im Nahen Osten belasten den Welthandel
Das Chart of the Week zeigt, dass die anhaltenden geopolitischen Spannungen und hohe Energiepreise das Wachstum des Welthandels 2026 bremsen. Positive Effekte, etwa durch den KI-Boom, könnten diese Entwicklung teilweise abfedern.
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Stand: 31.03.2026
Trotz handelspolitischer Rekordunsicherheit wuchs der weltweite Warenhandel 2025 mit 4,6 % deutlich stärker als erwartet, getragen von Vorzieheffekten aus der US-Zollpolitik und der starken Nachfrage nach KI-bezogenen Gütern. Für 2026 prognostiziert die WTO eine Verlangsamung des Handelswachstums auf 1,9 % und warnt, dass eine Eskalation des Nahostkonflikts mit anhaltend hohen Energiepreisen das Wachstum auf bis zu 1,4 % drücken könnte. Für exportorientierte Volkswirtschaften wie Österreich verdeutlicht dies, dass eine exportseitige Erholung nicht mehr als Selbstläufer gesehen werden kann.