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Top-Shot eines großen Schiffes in einem Gewässer, auf dem viele, bunte Container über- und nebeneinander gestapelt sind.
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China: Österreichische Wirtschaft spürt chinesischen Wettbewerbsdruck

Abhängigkeit beim industriellen Einkauf im Steigen

Lesedauer: 1 Minute

China Logistik Maritime Industry
02.09.2026

Aktuelle Analysen österreichischer Forschungseinrichtungen zeigen, dass China für viele österreichische Unternehmen, insbesondere in der Industrie, zunehmend zu einem herausfordernden Partner wird. Die Wettbewerbsfähigkeit chinesischer Anbieter nimmt weiter zu und erschwert die Exportchancen österreichischer Unternehmen. Gleichzeitig steigen die chinesischen Exporte nach Österreich sowie in wichtige Absatzmärkte der österreichischen Exportwirtschaft. Im Beschaffungsbereich besteht in mehreren Industriesektoren zudem eine erhebliche Abhängigkeit von Lieferungen aus China.

Österreichische Industrie bei kritischen Rohstoffen von China abhängig

Die österreichische Industrie ist bei der Beschaffung zahlreicher kritischer Rohstoffe in hohem Maße von China abhängig. Besonders betroffen sind die Automobil-, Stahl- und Maschinenbauindustrie. Laut einer Analyse des KONTEX Instituts ist die Versorgungssicherheit der EU bei 12 von 17 strategischen Rohstoffen gefährdet.

Bei acht dieser Rohstoffe, darunter Lithium für Batterien, Seltene Erden für Permanentmagnete sowie Magnesium für die Automobil-, Verpackungs- und Bauindustrie, wird die Versorgungslage als besonders kritisch eingestuft. China ist in diesen Bereichen der wichtigste Lieferant Österreichs. Insgesamt sind mehr als die Hälfte der österreichischen Warenexporte auf kritische Rohstoffe angewiesen.

Zunehmender Wettbewerbsdruck durch chinesische Importe

China hat sich in den vergangenen Jahren zum weltweit größten Warenproduzenten entwickelt. Die wachsende Importkonkurrenz aus China erhöht den Druck auf den Industriestandort Österreich.

Eine Analyse des Supply Chain Intelligence Institute Austria (ASCII), des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung (WIFO) und des Produktivitätsrats der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) vom Juni 2026 weist auf einen verstärkten „China-Schock“ für Österreich hin. Gemeint ist der zunehmende Wettbewerbsdruck durch rasch wachsende, preisgünstige und technologisch fortschrittliche Importe aus China.

Besonders deutlich zeigt sich diese Entwicklung in technologieintensiven Branchen. So haben sich die chinesischen Marktanteile bei Datenverarbeitungsgeräten, Elektronikprodukten und elektrischen Ausrüstungen zwischen 2007 und 2023 verdreifacht. Chinesische Anbieter gewinnen damit auch in für Österreich wichtigen Industriesegmenten zunehmend an Bedeutung.

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