Zum Inhalt springen
Panoramaaufnahme von Athen mit der Akropolis im Zentrum. Rundherum sind grüne Bäume so wie sehr viele Wohngebäude. Im Hintergrund sind Hügel
© streetflash | stock.adobe.com

Griechenland: Global Business Barometer

Stabile Rahmenbedingungen und positive Aussichten für 2026

Lesedauer: 1 Minute

Einen Moment bitte. Ladevorgang läuft ...
0:00
Audio konnte nicht geladen werden. Erneut versuchen
0:00
0:00
Griechenland
26.01.2026

Im Rahmen der jährlichen Umfrage „Global Business Barometer“ der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsuniversität Wien wurden Tochterunternehmen österreichischer Firmen in Griechenland gebeten, die wirtschaftliche Lage in den Jahren 2025 und 2026 einzuschätzen. 

Die Ergebnisse zeigen, dass das Jahr 2025 überwiegend positiv beurteilt wurde. Fast die Hälfte der österreichischen Tochtergesellschaften (47 %) verzeichnete eine Verbesserung des wirtschaftlichen Umfelds in Griechenland, während 40 % von stabilen Rahmenbedingungen berichteten. Diese Einschätzung spiegelt sich auch in den Unternehmenskennzahlen wider: Gesamtumsatz, Kapazitätsauslastung und Auftragsbestände blieben größtenteils stabil oder konnten im Jahresverlauf gesteigert werden. 

Der Ausblick auf das Jahr 2026 bleibt insgesamt optimistisch, wenngleich etwas verhaltener. Rund die Hälfte der Befragten erwartet ein gleichbleibendes Geschäftsumfeld, während etwa ein Drittel von einer weiteren Verbesserung ausgeht. Die meisten österreichischen Niederlassungen in Griechenland rechnen mit stabilen oder steigenden Werten beim Gesamtumsatz, der Auftragslage und der Kapazitätsauslastung. Hinsichtlich der Investitionstätigkeit erwartet die Mehrheit der Unternehmen (60 %) keine wesentlichen Veränderungen. 

Zu den größten Herausforderungen zählen weiterhin geopolitische Risiken, insbesondere die zunehmende Entkopplung zwischen Ost und West, militärische Konflikte, Protektionismus sowie Sanktionen. Zudem werden bürokratische Anforderungen, steuerliche Rahmenbedingungen und öffentliche Vergabeverfahren von vielen Unternehmen als zentrale Hürden wahrgenommen. Die Einschätzungen zur Effektivität der gerichtlichen Durchsetzung von Unternehmensinteressen sind geteilt (60 % eher gut, 40 % eher schlecht). Positiv hervorgehoben wird hingegen die Zusammenarbeit mit Interessenvertretungen und lokalen Verbänden (86 %). 

Darüber hinaus bietet das griechische Geschäftsumfeld weiterhin wesentliche Stärken, darunter eine berechenbare Wirtschaftspolitik, Rechtssicherheit und ein ausgeprägter Fokus auf Qualität. Für die Mehrheit der Unternehmen spielt zudem das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Darüber hinaus erwarten die befragten Unternehmen einen verstärkten Einsatz künstlicher Intelligenz im Jahr 2026. 

Bei Fragen oder Anliegen wenden Sie sich gerne jederzeit per E-Mail.

Weitere interessante Artikel
  • Weiße Wolke aus Papier mit nach unten kragenden Pfeilen, im Inneren Schriftzug CO2 ausgeschnitten, auf grünem Hintergrund

    16.02.2026

    Griechenland: Prinos-CO₂-Speicherprojekt erhält EU-Unterstützung
    Weiterlesen
  • Hydroelektrischer Staudamm bei einem Fluss, Topview

    09.03.2026

    Griechenland baut Speicherkapazitäten aus: Genehmigung für 450-MW-Pumpspeicherkraftwerk „Vrochonera I“ bei Veria
    Weiterlesen
  • Strand in Vouliagmeni

    25.02.2026

    Griechenland 2025 war Tourismus-Wachstumsjahr
    Weiterlesen