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Griechenland: PPC startet neues strategisches Wachstumskapitel

4 Mrd. Euro Kapitalerhöhung als Basis für internationale Expansion und Digitalisierung

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Griechenland Energiewirtschaft Erneuerbare Energien Umwelttechnologie
Stand: 24.04.2026

Die Public Power Corporation (PPC) hat einen neuen, ambitionierten strategischen Plan vorgestellt und kündigt eine Kapitalerhöhung in Höhe von 4 Mrd. Euro an. Mit diesem Schritt positioniert sich der griechische Energiekonzern als aufstrebender regionaler Marktführer in Mittel- und Südosteuropa und leitet eine neue Phase internationalen Wachstums ein.

Investitionen von 24 Mrd. Euro bis 2030

Die Kapitalerhöhung dient der Finanzierung eines umfassenden Investitionsprogramms von rund 24 Mrd. Euro bis 2030. Rund 95 % der Mittel fließen in Wachstumsprojekte, fast die Hälfte davon außerhalb Griechenlands. Ziel ist es, die installierte Leistung auf über 24 GW zu verdoppeln und die internationale Präsenz deutlich auszubauen.

Fokus auf Erneuerbare, Digitalisierung und neue Märkte

Der neue strategische Plan geht über die klassische Stromerzeugung hinaus. PPC investiert gezielt in:

  • Erneuerbare Energien,
  • internationale Energieprojekte,
  • sowie in digitale Infrastrukturen, insbesondere Rechenzentren.

Ein zentrales Projekt ist der geplante Bau eines Giga-Rechenzentrums in Kozani mit einer Anfangsleistung von 300 MW. Das Unternehmen befindet sich hierzu in fortgeschrittenen Gesprächen mit drei großen Hyperscalern. Damit will PPC eine Schlüsselrolle in der wachsenden KI- und Datenökonomie einnehmen.

Starke Investorenbasis

Die Kapitalerhöhung stößt auf großes Interesse internationaler Investoren. Der Investmentfonds CVC hat seine Bereitschaft signalisiert, sich mit bis zu 1,2 Mrd. Euro zu beteiligen. Auch der griechische Staat nimmt an der Kapitalerhöhung teil, um seinen Anteil von 33,4 % zu halten. Weitere namhafte Investoren sind unter anderem BlackRock, EBRD, Fidelity, Wellington, T. Rowe Price und der norwegische Staatsfonds.

Attraktive Dividenden- und Ergebnisprognose

PPC plant eine kontinuierliche Erhöhung der Dividende von 0,8 Euro je Aktie im Jahr 2026 auf 1,4 Euro je Aktie bis 2030. Parallel dazu wird ein deutlicher Anstieg der operativen Erträge erwartet:

  • 3,3 Mrd. Euro EBITDA im Jahr 2028,
  • 4,6 Mrd. Euro EBITDA im Jahr 2030.

Auch der Nettogewinn soll bis 2030 auf rund 1,5 Mrd. Euro steigen – ein historischer Höchstwert für den Konzern.

Günstiges Marktumfeld in Mittel- und Südosteuropa

Die Wachstumsstrategie von PPC profitiert von der aktuellen geopolitischen und energetischen Lage in Mittel- und Südosteuropa: steigende Stromnachfrage, anhaltend hohe Preise und der gleichzeitige Ausstieg aus fossilen Kapazitäten schaffen ein erhebliches Investitionspotenzial.

Quellen:  energyworld.gr, Liberal.gr 

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