Nach dem Pact for the Mediterranean markierte das erste EU-Jordan Summit einen weiteren Meilenstein in den Beziehungen zwischen der Europäischen Union und Jordan. Im Mittelpunkt standen die Einladung zur EU-Jordan Investment Conference, eine mit 3 Mrd. Euro ausgestattete, strategische Partnerschaft mit Jordanien sowie 620 Millionen Euro für den Wiederaufbau Syriens.
Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident António Costa reisten zu Jahresbeginn gemeinsam nach Jordanien, Syrien und den Libanon, um die europäische Zusammenarbeit mit den drei Ländern zu vertiefen und neue Impulse für Stabilität, Reformen und wirtschaftliche Entwicklung zu setzen.
In Amman fand das erste EU-Jordan Summit mit König Abdullah II. statt. Dabei bekräftigten beide Seiten ihre strategische Partnerschaft und vereinbarten ein Investitionspaket in Höhe von 3 Mrd. Euro für den Zeitraum 2025–2027. Präsidentin von der Leyen nahm zudem die Einladung zur kommenden EU-Jordan Investment Conference an und würdigte Jordaniens zentrale Rolle bei der Aufnahme von Geflüchteten sowie bei der humanitären Unterstützung für Gaza.
Der Besuch in Damaskus markierte den Beginn einer neuen politischen Phase in den Beziehungen zwischen der EU und Syrien nach dem Ende des Assad-Regimes.
Präsidentin von der Leyen kündigte einen hochrangigen politischen Dialog im ersten Halbjahr an und sagte 620 Millionen Euro für die Jahre 2026 und 2027 zu. Die Mittel sollen insbesondere den institutionellen Wiederaufbau und die Grundversorgung der Bevölkerung unterstützen.
In Beirut bekräftigte die EU ihre enge Zusammenarbeit mit dem Libanon und den libanesischen Streitkräften. Präsidentin von der Leyen unterstrich die Bedeutung der Einhaltung der Waffenruhe mit Israel sowie der vollständigen Entwaffnung der Hisbollah. Die Europäische Union bekennt sich zur Souveränität und territorialen Integrität des Landes und strebt eine weitere Vertiefung der Partnerschaft an.
Mit der Reise setzte die Europäische Union ein klares Signal für ein verstärktes Engagement im östlichen Mittelmeerraum – mit dem Ziel, durch politischen Dialog, Reformunterstützung und gezielte Investitionen nachhaltige Stabilität und wirtschaftliche Perspektiven zu fördern.