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Man sieht den Innenraum eines neuen Autos ohne Lenkrad in einem Schauraum.
© AußenwirtschaftsCenter Zagreb

Nachlese zur Studienreise „SAAM-Studienreise: Autonomes Fahren in Kroatien“

Die Zukunft des autonomen Fahrens in der EU beginnt in Kroatien - Projekt Robotaxi

Lesedauer: 1 Minute

Kroatien Automotive Urban Technologies
09.10.2026

Die Entwicklung autonomer Mobilität in Kroatien wird derzeit vor allem durch das Projekt Verne vorangetrieben. Mit seinem Robotaxi-Konzept hat sich Kroatien in den vergangenen Jahren als innovativer Test- und Entwicklungsstandort für autonome Verkehrssysteme in Europa positioniert. Vor diesem Hintergrund organisierte das österreichische AußenwirtschaftsCenter Zagreb gemeinsam mit SAAM Austria vom 30. Oktober bis 1. November 2026 eine Studienreise zum Thema autonome Mobilität nach Kroatien. An der Wirtschaftsmission nahmen insgesamt 25 Vertreterinnen und Vertreter aus 11 österreichischen Unternehmen, vier Institutionen sowie dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur teil.

Kroatien als aufstrebender Standort für autonome Mobilität

Den Auftakt bildeten Besuche bei Rimac und Verne, Die Teilnehmerinne und Teilnehmer erhielten dabei umfassende Einblicke in die Entwicklung des kroatischen Robotaxi-Projekts sowie in aktuelle Trends und Technologien des autonomen Fahrens. 

Mit dem Projekt Verne, entwickelt Kroatien eines der ambitioniertesten Projekte für autonome urbane Mobilität in Europa. Die kroatische Hauptstadt Zagreb dient dabei als Pilotstandort und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der europäischen Entwicklung autonomer Verkehrssysteme ein.

Regulatorische Rahmenbedingungen im Fokus

Die Einführung autonomer Fahrzeuge wird durch europäische Regulierungen und Sicherheitsvorgaben bestimmt. Diese schaffen die Grundlage für einen sicheren und standardisierten Einsatz automatisierter Fahrfunktionen im Straßenverkehr. Gleichzeitig arbeiten die EU-Mitgliedstaaten an der Anpassung ihrer nationalen Gesetzgebung, um neue Mobilitätskonzepte zu ermöglichen. Angesichts dieser Entwicklungen standen am zweiten Tag in der kroatischen Wirtschaftskammer (HGK) die rechtlichen und regulatorischen Voraussetzungen für autonome Mobilitätslösungen im Mittelpunkt. Vertreter der HGK, von Verne sowie des Innenministeriums diskutierten mit den österreichischen Unternehmen aktuelle Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze.

Forschung, Innovation und industrielle Kompetenz

Ein weiterer Programmpunkt war der Besuch der Fakultät für Elektrotechnik und Informatik (FER) der Universität Zagreb. Präsentiert wurde das aktuelle Forschungsprojekt „SIMMAP – Simulation Augmented Multisensor Environment Modeling for Operational Safety in Dynamic Drives“, das innovative Ansätze zur Erhöhung der Sicherheit autonomer Fahrsysteme untersucht.

Den Abschluss bildete ein Besuch bei Rheinmetall, der die hohe Technologie- und Industriekompetenz Kroatiens eindrucksvoll unter Beweis stellte.

Die Studienreise verdeutlichte die Bedeutung des grenzüberschreitenden Austauschs und zeigte, wie Österreich und Kroatien durch Zusammenarbeit und Wissenstransfer gemeinsam die Mobilität der Zukunft gestalten können.

Die Veranstaltung ist Teil der Internationalisierungsoffensive go-international, einer gemeinsamen Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus und der Wirtschaftskammer Österreich.

Eine Traube Menschen steht in einem Schauraum um ein neues Auto herum.
© AußenwirtschaftsCenter Zagreb WIMI Teilnehmer bei Verne

Interessiert an Detailinformationen? Kontaktieren Sie einfach Sanja Kulenović unter zagreb@wko.at