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Globaler Fintech-Anbieter Aspora etabliert EU-Zentrale in Vilnius

Erste regulierte EU-Basis, bis zu 100 neue Arbeitsplätze und Ausbau der Geschäftsaktivitäten in Litauen

Lesedauer: 1 Minute

27.08.2026

Der globale Fintech-Anbieter Aspora etabliert seine Europäische Union-Zentrale in Vilnius und stärkt damit die Position Litauens als einer der führenden Fintech-Standorte Europas. Das Unternehmen, das sich auf grenzüberschreitende Zahlungsdienstleistungen für die weltweite indische Diaspora spezialisiert hat, erhält damit seine erste regulierte Präsenz innerhalb der Europäischen Union. Künftig werden die Unternehmensführung, einschließlich CEO und Management Board, sowie sämtliche Geschäftsbereiche von Litauen aus gesteuert. 

Aspora wurde 2021 unter dem Namen Vance gegründet und betreut heute mehr als eine Million Nutzer:innen weltweit. Das Unternehmen beschäftigt über 200 Mitarbeitende in Litauen, Großbritannien, den USA, Kanada, Singapur, den Vereinigten Arabischen Emiraten und Indien. Bislang wurden rund 98 Millionen US-Dollar an Risikokapital eingeworben, während bereits grenzüberschreitende Transaktionen im Milliardenbereich abgewickelt wurden. 

Die Expansion nach Litauen erfolgt im Zuge der Übernahme eines in Litauen lizenzierten Electronic Money Institution (EMI). Die Lizenz wird Asporas erste regulierte Basis innerhalb der EU sein und ermöglicht künftig die Bedienung von Kund:innen im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum von Vilnius aus. 

In den kommenden drei Jahren soll das Team in Litauen auf bis zu 100 Mitarbeitende wachsen. Gesucht werden Fachkräfte insbesondere in den Bereichen Risikomanagement, IT, Produktentwicklung, Finanzen sowie Business Development. Darüber hinaus plant Aspora eine enge Zusammenarbeit mit litauischen Universitäten und dem lokalen Fintech-Ökosystem. 

Die Ansiedlung unterstreicht die Attraktivität Litauens als europäischer Fintech-Hub. Laut Invest Lithuania ist besonders bemerkenswert, dass Aspora nicht nur eine Niederlassung eröffnet, sondern seine EU-Lizenz, die Unternehmensführung und die europäischen Wachstumsambitionen von Beginn an in Vilnius bündelt. Dies bestätigt die zunehmende Bedeutung des baltischen Landes als Standort für regulierte Finanzdienstleistungen innerhalb der EU.

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