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Rückenansicht einer auf Eisenbahngleisen stehenden Person mit oranger Sicherheitsweste und orangem Helm. In der rechten Hand hält sie Papiere. Hinter der Person verläuft quer eine Brücke. Darunter stehen verschiedene Fahrzeuge.
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Neuseeland: Marsden Point Rail Link

Design-Sprint soll Kosten senken und Planungssicherheit erhöhen

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Neuseeland Schienenverkehr Verkehrsinfrastruktur/Tiefbau Beratung
Stand: 16.06.2026

KiwiRail hat drei Bauunternehmen für eine sogenannte „Design-Sprint“-Phase zur Planung der Marsden-Point-Bahnverbindung in Neuseeland ausgewählt. Dabei handelt es sich um Acciona, ein Joint Venture aus Downer Group und HEB Construction, sowie Martinus Rail. Die Unternehmen sollen alternative Entwürfe erarbeiten, um die Projektkosten zu senken und eine genauere Kostenschätzung zu ermöglichen.

Northport zählt zu den wenigen Häfen Neuseelands ohne Bahnanschluss. Die geplante Bahnstrecke soll den Hafen Northport über eine rund 19km lange Trasse nach Oakleigh, südlich von Whangārei, an das Schienennetz anbinden. Die Strecke wurde schon 2012 für den Bahnverkehr ausgewiesen und ist so ausgelegt, dass langfristig ein zweigleisiger Ausbau möglich wäre. Durch staatliche Investitionen konnte KiwiRail die für das Projekt benötigte Fläche erwerben und die Planung der Strecke vorantreiben. Im Juli 2025 wurde zudem ein Business Case für den Neubau der Bahnverbindung nach Northport, sowie für die Reaktivierung der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Kauri und Otiria nördlich von Whangārei von KiwiRails vorgelegt. Beide Vorhaben sollen sich gegenseitig ergänzen, mehr Güterverkehr auf die Schiene verlagern und die wirtschaftliche Entwicklung der Region fördern.

Der Design-Sprint soll der Regierung vor einer möglichen Finanzierungsentscheidung mehr Planungssicherheit verschaffen. Dafür erhielten die beteiligten Unternehmen Zugang zu Projekt- und Referenzdaten, um alternative und kostengünstigere Lösungen zu erarbeiten. Untersucht werden sollen unter anderem die Optimierungen der Streckenführung, die Reduktion von Erdarbeiten, effizientere Bauabläufe, sowie alternative Konzepte für Bodenverhältnisse, Brücken und Bahnübergänge. Das Vorhaben soll Bauarbeiten in Küstennähe, sowie den Bau mehrerer Brücken, Über- und Unterführungen umfassen. Die Schienenanbindung sei aber sehr wichtig für die künftige Entwicklung des Hafens für Exporte.

Das Projekt könnte Geschäftsmöglichkeiten für österreichische Firmen in den Bereichen Bahninfrastruktur, Ingenieur- und Planungsleistungen, Vermessungstechnik, digitale Infrastruktur, Baustellenmanagement und nachhaltige Bauverfahren bieten. Da kosteneffiziente und technisch optimierte Lösungen gesucht werden, könnten insbesondere innovative Technologien und spezialisierte Nischenlösungen gefragt sein. Kooperationen mit den ausgewählten Bauunternehmen oder lokalen Partnern könnten den Marktzugang erleichtern.

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