Niederlande: Offshore-Windkapazität soll in 10 Jahren verfünfacht werden
Wind, Wellen und kleine Reaktoren als Bausteine der Energieautarkie
Lesedauer: 1 Minute
Die neue niederländische Regierung verfolgt eine neue Energiestrategie mit einem klaren Ziel: Mehr Unabhängigkeit.
Die Offshore-Windkapazität solle von derzeit 4,5 Gigawatt auf 21 Gigawatt bis 2035 ausgebaut werden, wofür fünf neue Anlagen in einem Abstand von 18 bis 100 Kilometern zur Küste geplant sind. Das dafür vorgesehene Budget beträgt EUR 1 Mrd. pro Jahr, wobei für jede Anlage ein eigenes Tenderverfahren vorgesehen sei. Die Großprojekte Doordewind mit 2 Gigawatt und Nederwiek mit 12 Gigawatt befinden sich bereits in Ausschreibung beziehungsweise Vorbereitung. Neben dem Bau der Anlagen gibt es für österreichische Firmen geschäftliche Chancen in Planung und Wartung. Ingesamt
Ergänzend plant die Regierung den Bau von drei Small Modular Reactors, um die Versorgungssicherheit unabhängig von Witterungsbedingungen zu gewährleisten. Weiters wird geprüft, ob es Bedarf und Standortmöglichkeiten für bis zu zwei traditionelle Kernkraftwerke gibt.
Das AussenwirtschaftsCenter Den Haag der Wirtschaftskammer Österreich unterstützt österreichische Unternehmen, die sich an Projekten rund um grüne Logistik, Energie-Innovation und Kooperationen in den Niederlanden beteiligen möchten.
Möchten Sie mehr über Energie in den Niederlanden erfahren? Herr Andreas Rodler vom AußenwirtschaftsCenter Den Haag ist gerne für Sie da.