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Experiment mit Laser in einem photonischen Labor
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Niederlande: Startschuss für die nächste Generation photonischer Chipproduktion

Industrielle Pilotfabrik soll die Beschleunigung lichtbasierter Chiptechnologien ermöglichen

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Niederlande Elektro/Elektronik/Mechatronik Aerospace/Sicherheit
18.03.2026

Das europäische Konsortium PIXEurope, an dem auch Österreich durch die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) beteiligt ist, errichtet in Eindhoven eine neue europäische Pilotlinie für photonische Chips. Diese Anlage soll die industrielle Nutzung der Photonik beschleunigen – einer Technologie, die Licht anstelle von Elektronen zur Datenübertragung verwendet und dadurch höhere Geschwindigkeit, bessere Energieeffizienz und geringere Betriebskosten ermöglicht. Die Niederlande übernehmen dabei eine führende Rolle und investieren gemeinsam mit öffentlichen und privaten Partnern 172 Millionen Euro, um diese hochmodernen Einrichtungen aufzubauen. Die Pilotlinie unterstützt strategisch wichtige Bereiche wie 6G‑Telekommunikation, künstliche Intelligenz, Quantentechnologie, Verteidigung, Luft‑ und Raumfahrt sowie medizinische Diagnostik und stärkt gleichzeitig die technologische Unabhängigkeit und wirtschaftliche Entwicklung Europas.

PIXEurope wird durch das europäische Chips Joint Undertaking (Chips JU) gefördert, das Forschung, Entwicklung und Innovation im Halbleiterbereich unterstützt. Durch diese enge europäische Zusammenarbeit entsteht eine leistungsfähige Wertschöpfungskette für photonische Chips, die neue Zukunftsanwendungen ermöglicht – von Hochgeschwindigkeitsdatenkommunikation über autonome Mobilität bis hin zu effizienter Infrastrukturtechnologie.

Für österreichische Unternehmen ergeben sich im Rahmen von PIXEurope wichtige Chancen: Durch die Beteiligung Österreichs erhalten sie Zugang zu einer europaweiten offenen Pilotlinie, die Innovation beschleunigt und zentrale Entwicklungs‑ und Testkapazitäten bereitstellt. Das erleichtert österreichischen Unternehmen den Eintritt in wachstumsstarke Zukunftsmärkte wie Telekommunikation, KI‑gestützte Systeme und fortschrittliche Sensortechnologien, ohne dass sie selbst umfangreiche eigene Infrastruktur aufbauen müssen.

Möchten Sie mehr über Innovation in den Niederlanden erfahren? Herr Gerolf Frießer vom AußenwirtschaftsCenter Den Haag ist gerne für Sie da.

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