Papua-Neuguinea: EU unterstützt Ausbau der Hafeninfrastruktur in Rabaul
Modernisierung verbessert Logistik, senkt Transportkosten und stärkt die wirtschaftliche Vernetzung im Pazifikraum
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Die European Investment Bank unterstützt gemeinsam mit europäischen Partnern die Modernisierung des Hafens von Rabaul in Papua New Guinea. Das Vorhaben „PNG Rabaul Port Facility“ ist ein zentrales Infrastrukturprojekt zur Stärkung der maritimen Anbindung und des Handels im Pazifikraum.
Im Rahmen des Projekts wird der Hafen umfassend ausgebaut und modernisiert. Dazu gehören der Neubau und die Sanierung von Kaianlagen, Baggerarbeiten zur Vertiefung des Hafenbeckens sowie die Erweiterung von Lager- und Umschlagsflächen. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit des Hafens deutlich zu erhöhen und ihn langfristig besser an steigende logistische Anforderungen anzupassen.
Die European Investment Bank beteiligt sich mit einem Finanzierungsvolumen von 24 Mio. Euro an den Gesamtkosten von 83 Mio. Euro. Das Projekt ist Teil der EU-Initiative „Global Gateway“ und wird durch Garantien im Rahmen des EFSD+ abgesichert.
Über die reine Kapazitätserweiterung hinaus verfolgt das Projekt auch strategische Ziele: Transport- und Logistikkosten sollen gesenkt, die regionale Handelsintegration gestärkt und die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Risiken verbessert werden. Gleichzeitig steht die Entwicklung hin zu einem nachhaltigeren, effizienteren Hafenbetrieb im Mittelpunkt.
Mit der Modernisierung des Hafens von Rabaul unterstreicht die EU ihr Engagement für den Ausbau kritischer Infrastruktur im Pazifik und stärkt zugleich die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Papua-Neuguinea.
Das AC Syndey organisiert Ende August 2026 eine Wirtschaftsmission Pazifik, bei der österreichische Unternehmen Geschäftschancen in Papua-Neuguinea und Fidschi erkunden.