Sambia wirbt um Investoren: Chancen im Bergbau- und Energiesektor
Kupfer, kritische Rohstoffe und Energieausbau rücken das Land in den Fokus internationaler Investoren
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Die Zambia Development Agency (ZDA) hat internationale Investoren dazu aufgerufen, die wachsenden Chancen im Mineralien- und Energiesektor zu nutzen und Sambia als erstklassigen Investitionsstandort in Afrika in Betracht zu ziehen. Generaldirektor Albert Halwampa betonte auf der 21. Shanghai Metals Copper Industry Conference, dass das Land dank politischer Stabilität, reicher Rohstoffvorkommen und einer strategisch günstigen Lage zunehmend an globaler Wettbewerbsfähigkeit gewinnt. Das Vertrauen der Investoren werde besonders durch den derzeitigen und beliebten Präsidenten Hakainde Hichilema gestärkt.
Sambia strebt an, seine Kupferproduktion bis 2031 von derzeit rund 890.000 Tonnen auf drei Millionen Tonnen pro Jahr zu steigern. Derzeit trägt das Land etwa fünf Prozent zur weltweiten Kupferversorgung bei und ist Afrikas zweitgrößter Produzent. Darüber hinaus verfügt Sambia über bedeutende Vorkommen weiterer kritischer Rohstoffe wie Kobalt, Lithium und Nickel, die für die globale Energiewende von zentraler Bedeutung sind. Zudem hält das Land rund 38 Prozent der afrikanischen Manganproduktion.
Auch im Energiesektor setzt die Regierung auf Wachstum und Diversifizierung. Die Stromerzeugungskapazität soll bis 2031 von derzeit 3.800 Megawatt auf 10.000 Megawatt erhöht werden. Geplant ist ein breiterer Energiemix aus Solar-, Wind-, Geothermie- und thermischer Energie, um die Abhängigkeit von Wasserkraft zu reduzieren. Darüber hinaus bietet Sambias geografische Lage Zugang zu einem Markt von über 1,3 Milliarden Menschen im Rahmen der Afrikanischen Kontinentalen Freihandelszone. Dies macht das Land zu einem attraktiven Knotenpunkt für Handel und Industrialisierung.