Serbien: Geplante Investitionen von 14,4 Mrd. Euro für den serbischen Energiesektor von 2028 bis 2035
Schwerpunkt auf neue Stromerzeugung und Energieinfrastruktur
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Serbien plant für den Zeitraum 2028 bis 2035 Investitionen von rund 14,4 Mrd. Euro im heimischen Energiesektor. Das teilte der stellvertretende Minister für Bergbau und Energie, Radoš Popadić, mit.
Ein starker Fokus liegt, mit rund 6,5 Mrd. Euro, bei neuen Stromerzeugungskapazitäten. Weitere Mittel sind für das Übertragungs- und Verteilungsnetz (2,4 Mrd. Euro) sowie für Gasverbindungen, Ölpipelines und interne Haupt- und Regionalgasleitungen (1,2 Mrd. Euro) bestimmt.
Zu den prioritären Projekten zählen u. a. das Pumpspeicherkraftwerk Bistrica, ein Gaskraftwerk in der Nähe von Niš, neue Gasverbindungen nach Nordmazedonien und Rumänien, die Erweiterung des Gasspeichers Banatski Dvor sowie der Transbalkanische Korridor.
Zudem prüft Serbien im Zuge der Energiewende mit dem Ziel, fossile Brennstoffe zu reduzieren, den Aufbau eines Kernenergieprogramms.
Das AußenwirtschaftsCenter Belgrad steht Ihnen bei weiteren Fragen gerne zur Verfügung belgrad@wko.at.
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